Ein guter Braten braucht Zeit und einen, der ab und zu in den Ofen schaut. Genau das macht den Sonntag ja aus. Hier findest du die besten Braten aus Jahrzehnten der Sonntagsküche: den knusprigen Krustenbraten, den Sauerbraten, der drei Tage in der Beize liegt, die Rouladen, die schon meine Mutter so gemacht hat. Alles Gerichte, die man nicht mal eben nebenbei kocht aber die jeden Handgriff wert sind.
Beilagen dazu
Rind – die Klassiker
Schweinefleisch – deftig und ehrlich
Geflügel – für leichtere Ofengerichte
Lamm & Kaninchen – die besonderen Braten
Wildbraten – nicht nur im Herbst gut
>> Hier gibt es noch mehr Wildrezepte.
Wenn es günstig und trotzdem gut sein soll
Tipps für gute Braten
Hier ein paar Tipps, die für das Gelingen jedes Bratens wichtig sind.
- Scharf anbraten, dann in Ruhe schmoren.
Zuerst das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten, bis es Farbe hat. Diese Röststoffe sind später für den Geschmack Gold wert. Erst danach kommt die Flüssigkeit dazu und dann bei niedriger Hitze in aller Ruhe garen. Ein Braten mag nicht gehtzt werden. - Das Fleisch nach dem Braten ruhen lassen.
Nimm den Braten aus dem Ofen und lasse ihn zehn, besser 15 Minuten unter Alufolie ruhen, bevor du ihn anschneidest. Dann bleibt der Saft im Fleisch, wo er hingehört, und läuft nicht auf dem Brett davon. - Die Soße macht den Braten.
Den Bratensatz mit etwas Brühe oder Wein lose kochen. Alternativ kannst du, bei viel Flüssigkeit, den ganzen Ansatz auch pürieren. Gemüse wie Karotten dicken die Soße ganz automatisch an. Wer eine besonders kräftige Soße möchte, setzt sie mit selbstgemachtem Fond an (zum Beispiel Wildfond). Ich mache mir aus Sauce immer einen Vorrat, den ich einfriere. - Die richtigen Fleischstücke.
Für lang geschmorte Braten gilt: Das Fleisch sollte gut mit Fett durchzogen sein. Bug, Nacken, Wade/Haxe, Schulter, Brust, Bäckchen, Gulaschfleisch. Diese Stücke stammen aus stark beanspruchten Muskeln und stecken voller Kollagen.
Magere Fleischstücke wie Filet und Lende sollten nicht zu lange geschmort werden sonst werden sie zäh.
Was dazu?
Semmelknödel
Kartoffel-Püree
Spätzle
Kartoffeln
Rotkohl
Sauerkraut
Hier sind noch mehr Beilagenideen.























