Wildschweinbraten

Mit Wildschweinfleisch lassen sich hervorragende Gerichte zubereiten. Ob Ragouts, Fleisch aus der Keule für Braten oder eine gut gewürzte Sülze. Wildschweinbraten ist ein wahres Festmahl wenn du Gäste empfängst oder ein Fest ausrichtest. Auch zu Weihnachten ist es eine Leckerei! Unser Rezept für Wildschweinbraten ist ein Klassiker und schmeckt groß und klein.

Omas Wildschweinbraten ist der Beste

Traditionell wird Wildschweinbraten im Herbst und Winter gemacht, wenn Jagdsaison ist und das FLeisch frisch. Heutzutage kannst du Wildschweinfleisch das ganze Jahr über gefroren kaufen und es jederzeit zubereiten. Als Beilagen kannst du Birnen, Rosenkohl, Preiselbeeren oder Rotkohl reichen. Alles was fruchtig ist, ergänzt den aromatischen Geschmack des Wildschweinfleisches perfekt.

Wildschweinbraten in Buttermilch?

Für diesen Wildschweinbraten besteht die Beize nur aus Buttermilch und Gewürzen. Buttermilch sorgt dafür, dass der strenge Wildgeschmack abgemildert wird. Gleichzeitig wird das Fleisch durch die Milchsäure mürbe gemacht und zart. Nach der Einlegezeit wird das Fleisch komplett abgespült, so dass du keinen Milchgeschmack befürchten mußt.

Übrigens: Bei besonders jungen Tieren (den sogenannten Überläufern) mußt du das Fleisch nicht beizen, da es noch nicht den typischen Geschmack entwickelt hat.

Wildschweinbraten aus dem Backofen

Du kannst deinen Wildschweinbraten auch im Topf auf dem Herd schmoren. Wildschweinbraten aus dem Ofen ist jedoch rustikaler und es entstehen mehr Röstaromen im Inneren des Topfes, da die Hitze von allen Seiten besteht.

Welche Kerntemperatur muß Wildschwein haben?

Wildschweinbraten, so wie das meiste Wildfleisch, sollte immer voll durchgegart werden. Wenn du deinen Braten mit einem Fleischthermometer zubereiten willst, ist das Fleisch bei einer Kerntemperatur von 75 – 78°C durchgebraten.

Hier erfährst mehr über Wildschweinfleisch.

Oma legt den Wildschweinbraten in die Beize

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Vorbereitungszeit 1 d
Arbeitszeit 1 Std. 40 Min.
Portionen 4 Personen
Kalorien 300 kcal

Zutaten
  

  • 1000 g Wildschweinbraten aus der Keule
  • 1000 ml Buttermilch
  • 8 Stück Wachholderbeeren
  • 8 Stück Pfefferkörner
  • 6 Stück Pimentkörner
  • 1 Blatt Lorbeerblätter
  • 1 EL Zitronensaft
  • 40 g Schweineschmalz
  • Salz & Pfeffer
  • 125 ml Rotwein
  • Fleischbrühe
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL saure Sahne

Anleitungen
 

  • Wildschweinfleisch unter kaltem Wasser abwaschen. Abtrocknen und von Sehnen und Fett befreien.
  • Für die Beize: Die Wacholderbeeren, Pfeffer- und Pimentkörner etwas zerdrücken. Die Buttermilch, zerdrückte Beeren, Lorbeerblatt und Zitronensaft in einer Schüssel mischen. Das Fleisch hineinlegen und zugedeckt über Nacht kaltstellen. Ab und zu das Fleisch wenden, damit es überall bedeckt wird.
  • Am nächsten Tag das Fleisch aus der Beize nehmen. Mit Haushaltspapier abtrocknen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Erhitze das Schmalz in einem Bräter und brate das Fleisch darin ringsherum braun an.
  • Mit Rotwein ablöschen und zugedeckt im Ofen bei niedriger Hitze von 180°C 90 Minuten garen. Zwischendurch übergieße den Braten mit der Fleischbrühe, damit er schön zart und saftig wird.
  • Wenn der Wildschweinbraten gar ist, nimm ihn aus dem Topf und halte ihn warm. Die Bratensoße gieße durch ein Sieb in einen sauberen Topf.
  • Nun musst du die Soße abschmecken und eventuell nachwürzen. Aufkochen lassen und dabei gelegentlich umrühren.
  • Rühre die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt und gib sie zu der Soße. Aufkochen lassen und aufpassen damit sie nicht zu dick wird.
  • Die saure Sahne verrühre mit etwas warmer Soße, damit sie nicht flockt. Gib sie unter Rühren zu der Soße. Noch einmal kurz erhitzen aber nicht mehr kochen.
  • Fertig ist der Wildschweinbraten.
  • Dazu passen Rotkohl, Rosenkohl und Birnen mit Preiselbeeren. Guten Appetit!

Nährwerte

Serving: 100g | Calories: 300kcal | Carbohydrates: 1g | Fat: 5g
Keywords Braten, Herbst, Weihnachten, Wild, Winter
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Verfasst von

Redaktion

Bei Oma Kocht sorgen Susanne und Marc dafür, dass nostalgische Foodies auf ihre Kosten kommen. Mit Begeisterung sammeln wir traditionelle Rezepte und ihre Neuinterpretationen.

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