Schnelles Roggenbrot mit Hefe | Omas Rezepte

Schnelles Roggenbrot mit Hefe

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Schnelles Roggenbrot mit Hefe

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Zutaten

Wie viele Portionen?
650 g Roggenmehl Type 997 oder 1150
50 g Weizenmehl Type 550
1 Packung Trockenhefe
1 EL Pflanzenöl
2 TL Salz
450 ml Wasser lauwarm
1 TL Kümmel
1 TL Muskat

Infos zum Nährwert

243
Kalorien
1,8
Fett
50
KH

Zutaten

Omas Küchengeheimnis

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Du willst nicht nur eigenes Brot backen, sondern auch noch ein richtig gesundes Brot? Dann probiere mal dieses kinderleichte Roggenbrot-Rezept mit  Hefe. Damit gelingt dir ein saftiges Brot mit einer gleichzeitig herrlich knusprigen Kruste. Roggenbrot selber backen ist nicht so schwer.

Der Arbeitsaufwand ist dabei relativ gering und der größte Teil der etwa vier erforderlichen Stunden sind Ruhe- und Backzeit. Eine echte Alternative zum Standard-Brot aus dem Supermarkt oder den Bäckerei-Ketten! Unser Rezept hier ist für ein Roggenbrot ohne Sauerteig.

Direkt zum Rezept

Wie gesund ist Roggenbrot?

Roggenbrot ist ein wirklich gesunder Schlankmacher. Durch seine vielen Ballaststoffe macht es dich satt, ohne dich mit so vielen Kohlenhydraten zu belasten wie herkömmliches Weizenbrot. Kein Brot eignet sich besser zum Abnehmen!

Studien haben bewiesen, dass Roggenbrot sich außerdem sehr positiv auf die Darmflora auswirkt – besonders, wenn man es mit Sauerteig herstellt. Doch auch so ist Roggenbrot einfach gut für die Gesundheit, denn es enthält viele bedeutende Nährstoffe wie Magnesium, Zink, Kalium, Jod und diverse B-Vitamine.

Tipp zur Abwechslung
Du kannst natürlich auch eine Reihe kleiner Brötchen anstatt einen ganzen Laib Brot backen. Forme den Teig einfach zu etwa Handteller-großen Brötchen und gib sie in den Ofen. Der Teig für das Brot sollte etwa 8-10 Brötchen ergeben.

Welches Mehl?

Nie mehr ohne Hefe!

Hefebüchlein

Mach deine Hefe einfach selbst.
Wir zeigen dir in unserem E-Book in 15 Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie es geht.
Auf 45 Seiten erfährst du alles, um Hefe zu Hause herzustellen.

Wie auch beim Weißbrot, ist das Mehl die wichtigste Zutat. Nimm hier am besten gutes Bio-Roggenmehl vom Typ 997 oder, für eine kernigere Variante 1150. Für einen ausgewogeneren Geschmack empfehlen wir außerdem, für den Teig auch etwas Weizenmehl vom Typ 550 beizumischen.

Roggenbrot mit Trockenhefe oder frischer Hefe

In unserem Rezept nutzen wir Trockenhefe als Triebmittel. Wenn du frische Hefewürfel anstelle von Trockenhefe nimmst, musst du die Mengen variieren.

Roggenbrot-Mischbrot-mit-hefe2
Frisch und kross aus dem Ofen

Umrechnung Trockenhefe zu frischer Hefe

Generell gilt: Frische Hefe wird mit dem Faktor 3 kalkuliert. Also 1g Trockenhefe = 3g frische Hefe.
Wenn die frische Hefe schon etwas länger geöffnet ist, verliert sie an Triebkraft, du mußt also die Menge etwas erhöhen (4x statt 3x).

Für die Umrechnung deutscher Päckchen Trockenhefe bedeutet das also: 7g Trockenhefe = 21g frischer Hefe (ca. 2,5 TL).

Du kannst aber auch einen eigenen Roggen-Sauerteig nehmen. Wie du einen eigenen Sauerteig ansetzt, erfährst du in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung für Roggen-Sauerteig. Ein Rezept für ein Roggenbrot mit Sauerteig findest du hier.


Zutaten

Wie viele Portionen?
650 g Roggenmehl Type 997 oder 1150
50 g Weizenmehl Type 550
1 Packung Trockenhefe
1 EL Pflanzenöl
2 TL Salz
450 ml Wasser lauwarm
1 TL Kümmel
1 TL Muskat

Zubereitung

1
Fertig

Teig kneten - mit Trockenhefe

Du musst zunächst einfach alle Zutaten vermischen: 650 g Roggenmehl, 50 g Weizenmehl, 450 ml Wasser, 1 Packung Trockenhefe (7g), einen Esslöffel Sonnenblumenöl, zwei Teelöffel Salz und jeweils 1 Tl Muskat und Kümmel. Die Mischung knetest du 5 Minuten lang zu einem gleichmäßigen Teig.

2
Fertig

Teig gehen lassen

Du legst den Teig nun in eine große Schüssel, legst ein Küchentuch darüber und lässt ihn 2 Stunden an einem warmen Platz gehen. Dafür bieten sich möglichst hochgelegene stellen in deiner Küche an, zum Beispiel auf einem Schrank.

Das Volumen des Teiges sollte sich nach der Gehzeit nahezu verdoppelt haben.

3
Fertig

Brot vorbereiten

Nun knetest du de Teig noch einmal für 5 Minuten durch und formst einen Brotlaib und legst ihn entweder auf ein Blech mit Backpapier oder einfacher noch in eine ovale Brotbackform.

In jedem Fall lässt du den Teig nochmal eine halbe Stunde gehen.

4
Fertig

Wo die Magie geschieht: Das Brot backen

Bereite eine Auflaufform oder ein anderes ofenfestes Gefäss vor und gib etwa 1l Wasser hinein. Heize den Ofen nun auf etwa 200°C (Elektro, 180°C Umluft) vor und stelle die Auflaufform mit dem Wasser auf den Boden des Ofens. Lasse alles für etwa 15  Minuten aufheizen.

Nun schiebst den Brotlaib für rund 40 Minuten in den Ofen. Durch das Wasser dampft es ordentlich im Ofen, aber das sorgt für eine gute, krosse Kruste.

Nach 10 Minuten schaltest du die Ofentemperatur auf 180°C (Elektro, 160°C Umluft) herunter und machst einmal kuirz die oFentür auf, um den Dampf abzulassen.

Öffne den Ofen während des weiteren Backens nicht! Das ist ganz wichtig!

Nach de backzeit kannst du den Brotlaib herausnehmen. Er sollte sich beim Klopfen auf die Unterseite hohl anhören. Lasse ihn auf einem Gitter ruhen. In dieser Ruhezeit nach dem Backen festigt sich die Kruste und wird stabil.

Guten Appetit!

Redaktion

Bei Oma Kocht sorgen Susanne und Marc dafür, dass nostalgische Foodies auf ihre Kosten kommen. Mit Begeisterung sammeln wir traditionelle Rezepte und ihre Neuinterpretationen. Sieh dir doch auch unseren Pinterest-Kanal an. Wir freuen uns, wenn du Oma Kocht folgst.

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