Diese kleinen Leckerbissen sind einfach zu backen und bestechen mit einem weihnachtlichen Mandelaroma. Innen saftig und außen mit knackiger Mandel, sind sie Hingucker auf dem Plätzchenteller. Du kannst sie mit oder ohne Oblaten backen. Ich persönlich bevorzuge sie ohne Oblaten und gebe jeweils eine einzelne Cocktailkirsche obenauf. Aber das bleibt ganz dir überlassen. Unten findest du das Rezept für beide Varianten.
Tipp: Benutze unbedingt gemahlene Mandeln und kein Mandelmehl. Mandelmehl ist entölt und macht deine Kekse trockener, da es mehr Flüssigkeit aufsaugt. Am besten werden deine Mandelmakronen, wenn du blanchierte Mandeln selbst mahlst. Das geht am besten in einer Küchenmaschine oder einem Mixer.
Eine Bemerkung zur Trockenzeit
In meinem Rezept wird eine Stunde eingeplant, in der die fertig gespritzten Makronen-Rohlinge an der Luft antrocknen sollen. Obwohl ich die dabei entstehende leichte Kruste und ebenmässigere Form der Gebäckstücke mag, kannst du deine Mandelmakronen auch ohne die Trockenzeit direkt backen. Sie zerlaufen dann etwas stärker.
Zum Trocknen das Blech in Ruhe bei Zimmertemperatur stehen lassen, ohne Tuch. Auf den Häufchen bildet sich eine dünne Haut, die beim Backen alles quasi zusammenhält. Tippe eine Makrone vorsichtig an: Bleibt nichts am Finger kleben und fühlt sich die Oberfläche matt an, sind sie zum Backen bereit. An feuchten Tagen kann es auch mal länger dauern als eine Stunde.
Zeitaufwand
Zutaten
- 200 g gemahlene Mandeln, oder blanchierte, ganze Mandeln
- 150 g Zucker
- 40 g Puderzucker, zum Bestäuben
- 2 Eiweiße, zimmerwarm
- 1 Prise Salz
- Ganze Mandeln, zur Dekoration
- Cocktailkirschen, zur Dekoration
- 36 Oblaten, optional
- ½ Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
Anleitungen
- Lege ein Backblech mit Backpapier aus und stelle alle Zutaten bereit.
- GIb die gemahlenen Mandeln in eine große Schüssel.
- Trenne die Eier und gib das Eiweiß mit der Prise Salz in eine saubere, fettfreie Rührschüssel. Schlage das Eiweiß mit einem Handrührgerät oder Schneebesen solange, bis sich langsam weiche Spitzen bilden. Lasse jetzt den Zucker und die geriebene Zitronenschale langsam einrieseln und schlage weiter, bis die Masse fest und glänzend ist. Die Spitzen sollen jetzt richtig steif stehen bleiben. Das dauert 8 bis 10 Minuten. Es soll glänzen und richtig steif sein.
- Hebe das geschlagene Eiweiß danach vorsichtig mit einem Teigschaber unter das Mandelmehl. Rühre nur so lange, bis ein klebriger, formbarer Teig entsteht.
- Bestäube deine Hände leicht mit Puderzucker oder benutze einen Portionierlöffel oder Esslöffel. Nimm etwa einen Esslöffel Teig, rolle ihn zu einer Kugel und lege sie auf das Backblech. Drücke sie leicht flach. Alternativ kannst du auch einen Spritzbeutel mit runder Tülle nehmen und die Tupfen aufspritzen.
- Wenn du Oblaten benutzt, drücke den geformten Teig jeweils auf eine und setze sie dann auf das Backblech.
- Lasse die Bleche eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen. Die Oberfläche trocknet dabei an und bildet beim Backen eine feine Kruste, während der Kern weich bleibt.
- Heize den Ofen auf 150 °C (Ober-/Unterhitze) vor.
- Drücke danach in die Mitte jeder Mandelmakrone entweder eine ganze Mandel oder eine Cocktailkirsche.
- Backe die Makronen für etwa 15 Minuten, bis sie an den Rändern beginnen, braun zu werden. Die Mitte sollte noch weich bleiben.Wecker stellen
- Nimm sie dann aus dem Ofen und lasse sie einige Minuten auf dem Backblech abkühlen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legst. Sie sind beim Herausnehmen aus dem Ofen noch weich und härten beim Abkühlen aus.
Kochassistent
Öffnet Rezept im übersichtlichen Kochmodus. Der Bildschirm bleibt an.
Hilfsmittel
Omas Gelingtipps
Damit die Makronen schön hell bleiben: nur geschälte Mandeln verwenden und das Blech beim Backen auf ein zweites, leeres Blech stellen. Der doppelte Boden schützt vor zu viel Hitze von unten. Nimm sie lieber etwas früher aus dem Ofen, da sie beim Abkühlen fester werden. Wenn der Teig zu klebrig ist, kannst du ihn kurz im Kühlschrank ruhen lassen.
Weitere Tipps
- Die Schüssel für das Eiweißaufschlagen muss wirklich fettfrei sein, am besten aus Metall. Achte auch beim Trennen der Eier auf perfekte Trennung. Schon ein Hauch Eigelb im Eiweiß verhindert, dass der Eischnee richtig steif wird.
- Klebt die Masse beim Formen an den Händen, bestäub sie leicht mit Puderzucker. Feuchte Hände gehen auch, dann werden die Kugeln aber etwas glatter und glänzender.
- Sollen die Makronen hell bleiben, schieb ein zweites, leeres Blech unter das erste. Der doppelte Boden hält die Hitze von unten ab.
- Lasse deine Makronen nach dem Backen auf dem Blech abkühlen. Frisch aus dem Ofen sind sie noch weich und brechen leicht. Nach ein paar Minuten auf dem Blech lassen sie sich sauber abheben.
Eigelbe verwerten
Für deine Mandelmakronen brauchst du nur das Eiweiß, die Eigelbe bleiben übrig. Wegwerfen musst du sie nicht. Zum Einfrieren verquirlst du sie leicht und frierst sie in einem kleinen Becher ein.
Am schönsten ist es aber, gleich ein zweites Rezept mitzubacken, einige Plätzchen brauchen nur Eigelb:
Typische Fehler und woran es liegt
Die Makronen zerlaufen auf dem Blech.
Der Eischnee war nicht steif genug oder ist beim Unterheben zusammengefallen.
Sie sind innen hohl oder die Kruste hebt sich ab.
Dann war der Ofen zu heiß. Die Kruste wird zu schnell fest, darunter dehnt sich die Masse aus und es entsteht ein Hohlraum. Bleib bei der niedrigen Temperatur aus dem Rezept, auch wenn es langsamer geht.
Die Makronen sind hart und trocken.
Sie waren zu lange im Ofen. Beim Herausnehmen soll die Mitte noch zu weich sein, fest wird sie erst beim Abkühlen. Warte nicht auf „sie sehen fertig aus“, das ist zu lange. Auch Mandelmehl statt gemahlener Mandeln macht die Makronen trocken.
Sie kleben am Backpapier.
Du hast sie zu früh abgelöst. Lass sie erst ein paar Minuten auf dem Blech abkühlen. Auf Oblaten kannst du sie problemlos sofort herunterheben.
Aufbewahrung
Damit deine außen knackig und innen saftig bleiben, ist es wichtig, sie luftdicht zu lagern. Schichte sie mit einer Schicht Back- oder Pergamentpapier dazwischen in eine Metallbox oder ein Keksglas. Decke es immer ab und bewahre es bei Zimmertemperatur auf.



























