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Saftiger Apfelkuchen, schnell und lecker

Traditioneller Apfelkuchen ist ein All-Time-Favorit und der Duft meiner Kindheit. Er ist ein Multitalent, das zu jedem Anlass passt. Ein guter Teig und frische Äpfel geben meinem Apfelkuchen einen unverwechselbaren Geschmack. Mit diesem alten aber simplen Rezept kannst du nichts falsch machen.

Meine Tipps auf einen Blick:

  1. Benutze säuerliche Apfelsorten, z. B. Boskop, Jonagold oder Gravensteiner.
  2. Nutze am besten eine runde Springform. Für ein Blech (30 × 40 cm) nimm die doppelte Menge der Zutaten, für einen flacheren Blechkuchen die 1,8-fache.“
  3. Wenn du das Kerngehäuse von der Blüte beginnend bis hinunter zum Stiel löst, brechen die Apfelstücke nicht.
  4. Lege die geschnittenen Apfelstücke in Wasser oder beträufele sie mit Zitronensaft, dann behalten sie ihre Farbe.
  5. Saftiger Apfelkuchen kann auch im hitzebeständigen Glas gebacken werden – ein wunderbares Geschenk!

Variationen aus der Community

… Ich habe eingeweckte Äpfel vom letzten Jahr genommen, diese auf eine Schicht Teig gelegt, dann nochmals Teig und Apfelspalten, zuletzt etwas Teig mit Apfelsaft verrühren und die obere Apfelschicht damit bestreichen….
Silke

… Ich habe nur 600g frische Äpfel und 150g Apfelmus genommen. Ich wollte mein angefangenes Glas Apfelmus aufbrauchen. … 
Anke

…Habe Dinkelvollkornmehl und Rohrohrzucker verwendet und einen Schuss Rum dazu am Ende. …
Romy 

Omas saftiger Apfelkuchen, schnell und lecker

4.8 von 794 Bewertungen
Gesamtzeit1 Stunde 15 Minuten
Vorbereitungszeit30 Minuten
Zubereitungszeit45 Minuten
Menge8 Stücke

Zutaten

  • 750 g säuerliche Äpfel, ungeputzt
  • 250 g Mehl
  • 200 g Butter, weich
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Zimt, genahlen
  • 4 Stück Eier
  • 3 EL Milch
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker & Zimt, Zum Bestreuen
Mengeneinheiten

Hilfsmittel

Teigschüssel*
Springform* 26 – 28 cm
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Anleitungen

  1. Heize den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze (160° C Umluft)vor.
    Schäle die Äpfel, entkerne sie der Blüte aus in Richtung Stiel, viertle sie und schneide sie in nicht zu dicke Scheiben. Damit sie schön weiß bleiben, lege sie in Wasser oder beträufele sie mit frischer Zitrone, bis der Teig fertig ist.
  2. Vermische das Mehl mit dem Salz und Backpulver. In einer separaten Schüssel rührst du die weiche Butter mit dem Zucker, Zimt, Vanillezucker und der Milch schaumig.
    Danach fügst du die Eier einzeln hinzu. Jedes Ei wird verrührt, bevor du das nächste Ei hinein gibst. Wenn alles schaumig ist, kommt das vorbereitete Mehl dazu. Rühre den Teig, bis er locker und schaumig ist.
  3. Nimm die Äpfel aus dem Wasser und lasse sie gut durch ein Sieb abtropfen. Lege ein paar Stücke zur Seite, die du am Ende oben in den Teig drückst. Gib die restlichen Stücke in den Teig, verrühre alles gut und fülle die Masse in die gefettete Springform. Jetzt kannst du die übrigen Stücke verteilt leicht in den Teig drücken. Schon bist du fertig.
  4. Gib den Apfelkuchen in den Ofen auf die mittlere Schiene. Die Menge der Äpfel und der Ofen selbst bestimmen die Backzeit von 45 bis 60 Minuten. Je mehr Äpfel, desto länger.
    🕒Wecker stellen
  5. Jetzt gilt es, deinem frischgebackenen Apfelkuchen den letzten Schliff zu verleihen.
    Bestreue ihn nach dem Backen sofort mit Zucker und Zimt. Dekoriere ihn mit karamellisierten Mandeln oder lege einige leicht in Butter gedünstete Apfelstückchen darauf. Guten Appetit!

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Omas Gelingtipps

Für einen extra saftigen Kuchen ersetze einen Apfel durch etwa 150 g Apfelmus. 
Nährwerte1 Stück
Kalorien440 kcal
Kohlenhydrate62 g
Eiweiß4 g
Fett 21 g
Saftiger Apfelkuchen, schnell und lecker 1Susanne Queck
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Mit oder ohne Streusel

Dieses schnelle Rezept punktet mit saftigem Rührteig und wird ohne Streusel gebacken. Wenn du Apfelkuchen mit Streuseln magst, kannst du diese auch ohne Probleme vor dem Backen darüber geben. Mache einfach einen Streuselteig und krümele ihn grob über die Oberfläche.

Besonderer Tipp

Für den besonderen Biss kannst du vor dem Backen ein wenig braunen Zucker über den Kuchen streuen. Er wird beim Backen karamellisieren und eine wunderbar delikate Kruste zaubern.

Welche Äpfel nehmen?

Den geschmackvollsten Apfelkuchen backst du mit säuerlichen Äpfeln, frisch geerntet in deiner Region. Letztendlich entscheidet dein Geschmack darüber, welche Äpfel du nimmst. Ich bevorzuge den Boskop, du kannst aber auch super folgende andere Sorten probieren:

  • Idared: süß, lässt sich lange lagern
  • Elstar: sehr aromatisch, leicht säuerlich
  • Boskop: fruchtig und sehr aromatisch
  • Jonagold: süß und gleichzeitig leicht säuerlich, sehr hübscher Apfel mit roten Bereichen, gut, wenn der Kuchen schön besonders aussehen soll
  • Golden Delicious: Süßer Apfel mit wenig Säure, wird beim Backen schnell mürbe
  • Gravensteiner: sehr aromatisch, bleibt bissfest. Eine alte Sorte, die seit Jahrhunderten für ihren guten Geschmack berühmt ist.

Wie viele Äpfel du verwendest, bleibt dir überlassen. Je mehr du nimmst, desto saftiger wird der Kuchen, kann aber auch schnell matschig werden. Auch Äpfel von der Streuwiese sind perfekt. Hier müssen die Äpfel nicht mit Schönheit glänzen und können trotzdem ihren ganzen Geschmack entfalten.

Geschmacksvariationen

  • Frische Minze: Dazu etwas braunen Zucker mit gehackter Minze mischen und nach dem Backen über den Kuchen streuen
  • Süße Vanille: Vanille bringt das Süße in den Äpfeln hervor.
  • Würziges Muskat: Reibe vor dem Schichten einen kleinen Hauch von Muskatnuss über die geschnittenen Äpfel. Diese Kombination mag dich überraschen, funktioniert aber!
  • Karamellisierte Mandeln: Ein wunderbares Topping sind karamellisierte Mandeln.
  • Weihnachtlich in Butter mit Zucker und Zimt angebraten: Das kitzelt das Weihnachtliche aus den Äpfeln hervor.
  • Backe einen Apfelkuchen mit Streuseln.

Probiere auch unsere anderen Rezepte mit Apfel, wie unsere Apfel-Zimttaschen, Tiroler Apfelsuppe, original Apfelstrudel oder die schweizerische Apfelwähe.

Wieviele Stücke ergibt dein Kuchen?

Susanne Queck

Susanne Queck

Als Rezeptentwicklerin und Fachautorin mit über 15 Jahren Erfahrung widme ich mich traditionellen Rezepten für die moderne, heimische Küche. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten und ausgiebig zu testen. Damit jeder zu Hause das gleiche Ergebnis hat. Zum Autorenprofil

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