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Originales Tzaziki-Rezept

Diese originale Tzaziki-Variante aus Griechenland ist nicht dünnflüssig, sondern schön cremig und fest. So wie es dort traditionell auf den Tisch kommt. Der beliebte knoblauchlastige Joghurt-Gurkendipp passt besonders gut zu gegrillten Gerichten, aber auch anderen deftigen Fleischgerichten

Originales Tzaziki-Rezept 1

Für dieses Rezept wird, wie ursprünglich, kein herkömmlicher Joghurt genutzt, sondern Dickmilch, die abgetropft wird oder zumindest fester Joghurt mit hohem Fettanteil. Das ist das Geheimnis eines guten Tzazikis.

Dickmilch selbst herstellen

Dickmilch ähnelt vom Geschmack her dem Joghurt, hat aber eine cremigere Konsistenz. Die Art der Zubereitung dürfte in Deutschland kaum bekannt sein, ist aber mein Favorit, wenn es um authentischen Zaziki geht. Du kannst auch einen Teil des Joghurts durch Quark ersetzen, um eine festere Konsistenz zu erhalten.

Du kannst aber auch Joghurt nehmen und Dickmilch selbst machen. Kaufe einen fettreichen Joghurt mit 5%-10% Fettgehalt, idealerweise griechischen Joghurt. Gib ihn in ein Kastuch zum Abtropfen und lasse ihn wie im Rezept beschrieben abtropfen.

Wenn du den deftigen Gurkendipp lieber dünnflüssiger magst, tropfe ihn nur kurz ab oder nutze ihn einfach so, ganz ohne Abtropfen.

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tsatsiki-brot
Auch lecker auf Brot

Varianten

Probiere mal eine der folgenden Zaziki-Variationen:

  • Füge etwas zerbröckelten Fetakäse hinzu.
  • Für eine farbenfrohe Präsentation kannst du den Dip mit kleingeschnittenen Gurken, Tomaten und Oliven anrichten.
  • Für eine schärfere Version kannst du gehackte Jalapeno-Schoten oder Chiliflocken untermischen.
  • Für einen extra Hauch von Eleganz kannst du Tzatziki in einem ausgehöhlten Gurkenschiffchen servieren.

Aber egal, wie du es zubereitest, Tzatziki ist auf jeden Fall ein Hit bei Familie und Freunden!

zaziki-grillen-rezept
Perfekt zu Gegrilltem.

Tipps für ein perfektes Tzaziki

Natürlich jeder Geschmack anders und du kannst das einfache Zazikirezept so zubereiten, wie du es magst. Mit ein paar grundlegenden Kniffen stellst du jedoch sicher, dass das Ergebnis so cremig und deftig wie in Griechenland ist.

  1. Nimm hochwertigen, fettreichen, stichfesten Joghurt.
    Er ist die Grundlage für dein Tzaziki, deshalb ist es wichtig, einen Joghurt zu verwenden, der cremig und geschmackvoll ist.
  2. Füge reichlich Knoblauch hinzu.
    Bei Tzaziki dreht sich alles um Knoblauch, also scheue dich nicht davor, jede Menge davon hineinzugeben. Mit frischem Knoblauch erhältst du den besten Geschmack, nur im Notfall geht auch granulierter (Knoblauchpulver).
  3. Schäle und entkerne die Gurke.
    So wird dein Tzaziki nicht zu wässrig.
  4. Sei großzügig mit dem Olivenöl.
    Das gibt deinem Tzaziki einen reichhaltigen Geschmack und eine Geschmeidigkeit, die du in gekauften Versionen nicht findest.

Reste aufheben

Tzaziki ist eine Beilage, die am besten frisch schmeckt. Denn dann sind die Gurken noch etwas knackig. Er kann aber im Kühlschrank bis zu 3 Tagen abgedeckt aufbewahrt werden. Er zieht dabei noch weiter durch und wird so kräftiger im Geschmack, aber weicher in der Konsistenz. Zum Einfrieren eignet sich Tsatsiki nicht, wenn die Zusammensetzung ändert sich nach dem Auftauen, das Wasser trennt sich und er ist nicht mehr annähernd so gut wie frisch.

Probiere auch Delikates Roquefort-Dressing oder Remoulade, ganz klassisch.

Tzaziki mit Dekoratio in Schüssel

Originales Tzaziki-Rezept

5 von 5 Bewertungen
Portionen 4 Personen
Kalorien 80 kcal
Gesamtzeit 2 Stunden 20 Minuten

Zutaten

  • 500 ml Dickmilch oder Naturjoghurt, mind. 5% Fett
  • 1 Stück Salatgurke
  • 2 große Zehen Knoblauch, oder 3 bis 4 kleine
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Bund Dill, optional, regional unterschiedlich
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Anleitungen
 

  • Die Dickmilch oder den Joghurt gibst du in ein dünnes Haarsieb, damit die Flüssigkeit ablaufen kann. Lasse die Milch etwa eine Stunde lang durch das Sieb tropfen. Du kannst auch dickgerührten griechischen oder türkischen Joghurt nehmen.
  • In der Zwischenzeit schälst du die Salatgurke, halbierst sie der Länge nach und schabst die Kerne mit einem Löffel heraus. Jetzt reibe die Gurke fein und drücke sie anschließend gut aus. Schäle und presse den Knoblauch. Du kannst so viel Knoblauch verwenden, wie du möchtest.
  • Die ausgedrückte Gurke und den Knoblauch in die abgetropfte Dickmilch geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Erst dann das Olivenöl unterrühren.
  • Den Dill waschen, die Stängel entsorgen. Den Dill sehr fein hacken und unter den Tzaziki rühren und einen Spritzer Zitronensaft dazugeben.
    Mindestens 1 Stunde, besser 2 kühl ziehen lassen, dann servieren.
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Das brauchst du:

  • Rührschüssel
  • Passiertuch/Käsetuch

Original auf oma-kocht.de | Aktualisiert: 3. Jan 2024

2 Gedanken zu „Originales Tzaziki-Rezept“

  1. Im Prinzip gutes Rezept bis auf die Angabe der Knoblauchmenge. Das ist mal wieder typisch übertrieben. Wenn Unmengen an Knoblauch dazugegeben wird, kann man die Zehen auch gleich so essen, wenn man unbedingt nur Knoblauch schmecken will.
    Für die angegebene Menge Joghurt reicht eine oder maximal zwei große Zehen frischer! (damit schmeckt es besser und man stinkt danach nicht so sehr nach Knoblauch) Knoblauch für ein leckeres Tsatsiki. Auch mit dem Olivenöl sollte man es nicht übertreiben.

    1. Hallo Nikolaus, danke für deinen Kommentar. Die Größe der Knoblauchzehen bestimmt maßgeblich die Anzahl. Der Knoblauch im normalen Handel wird immer größer gezüchtet, sodass jeder hier seine eigene Menge bestimmen sollte. In der Regel sind die Zehen bei normal großem Knoblauch aber eher kleiner und es braucht mehr als 2 Zehen. Bei Knoblauch scheiden sich bekanntlich die Geister. 😉

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Rezept-Bewertung




Susanne Queck

In unserer Redaktion sorge ich als erfahrene Köchin dafür, dass traditionelle Rezepte von alten Zubereitungsmethoden in die moderne Zeit übersetzt werden. Mein Anliegen ist es, die Rezepte alter Zeit auch für Koch- und Backanfänger einfach aufzubereiten. Zum Autorenprofil. Sieh dir auch den Oma Kocht Pinterest- und Instagram-Kanal an.