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Unwiderstehliches Johannisbeergelee

4.9 von 33 Bewertungen
50 Minuten
4 Gläser
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Im Sommer, wenn eine reiche Ernte von Johannisbeeren, Ribisel, ansteht und du sie in jedem Supermarkt erhältst, wird es Zeit, dein eigenes Johannisbeergelee zu kochen. Es ist einfach und du brauchst nur wenige Zutaten. Probiere unser erprobtes Rezept gleich aus.

Gelee wird, anders als Johannisbeermarmelade oder Konfitüre, nur aus dem Saft der Beeren gekocht und ist daher klar.

Raffiniertes Johannisbeergelee

Um deinem Gelee noch einen tollen Touch zu geben, kannst du folgende Zutaten hinzugeben:

Rotes Johannisbeergelee sollte natürlich schön rot bleiben, hier kannst du mit anderen roten Beeren experimentieren, wie Himbeeren oder Erdbeeren.

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Zubereitung ohne Gelierzucker

Du brauchst für Johannisbeeren kein zusätzliches Geliermittel hinzugeben. Die kleinen Beeren, und vor allem die Stiele, haben ausreichend Pektin. Wasche die Beeren kurz und gib sie samt Stielen in einen Topf und lasse sie auf kleiner Flamme langsam köcheln. So löst sich genug Pektin für dein Gelee. Du brauchst dann nur noch normalen Zucker hinzugeben.

Gelee aus Johannisbeersaft

Wenn dir die Zubereitung aus frischen Beeren zu mühsam ist oder gerade keine Saison ist, kannst auch auf Johannisbeersaft zurückgreifen. Kaufe hier einen, der nur wenig gesüßt ist. Im Bio-Supermarkt bekommst du auch 100%ige Direktsäfte. Hier brauchst du aber eine Gelierhilfe. Benutze entweder direkt Gelierzucker 2:1 oder Apfelpektin als Pulver. Auch Agar-Agar oder Johannisbrotkernmehl eignen sich. Lies mehr über pflanzliche Geliermittel.

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Haltbarkeit

Richtig abgefüllt und verschlossen sowie kühl gelagert, ist dein Gelee bis zu einem Jahr haltbar. Einmal geöffnet, sollte es im Kühlschrank gelagert werden und innerhalb von einer Woche aufgebraucht werden.

Probiere auch Saftige Johannisbeermuffins, Johannisbeerquark oder Träubleskuchen.

Hausgemachtes Johannisbeergelee

Gesamtzeit50 Minuten
Menge4 Gläser

Zutaten

  • 2 kg Johannisbeeren, rote oder Schwarze
  • 400 ml Wasser
  • ½ Vanilleschote
  • 3 EL Zitronensaft
  • 900 g Zucker

Aus Saft:

  • 1 Liter Johannisbeersaft
  • ½ Vanilleschote
  • 400 g Gelierzucker 2:1, oder Apfelpektin

So wird’s gemacht
 

Mit frischen Beeren:

  • Wasche die Johannisbeeren nur kurz und entferne überflüssige Blättchen. Gib sie samt Stielen in einen großen Topf mit 400 ml Wasser und dem Zitronensaft. Ritze das Vanilleschotenstück an und gib es mit hinein.
    Bringe alles zum Kochen und lasse die Beeren auf kleiner Flamme für 45 Minuten leise köcheln. Rühre einmal um.
  • Gieße die Flüssigkeit dann durch ein feines Sieb ab, in das du ein Passiertuch gelegt hast. Lasse alles gut abtropfen und drücke die Beeren gut aus.
    Jetzt hast du etwa 1 Liter Saft.
  • Füge nun den Zucker hinzu und bringe das Ganze unter ständigem Rühren noch einmal zum Kochen. Lasse den Saft etwa 10 Minuten sprudelnd kochen.
    Falls sich Schaum bildet, kannst du diesen mit einem Löffel abschöpfen.

Aus Johannisbeersaft:

  • Gib den Saft mit der Vanilleschote in einen Topf und erwärme ihn. Lasse ihn 10 Minuten stehen, damit die Vanilleschote ihr Aroma abgeben kann. Entnimm sie dann.
  • Koche den Saft nun auf hoher Flamme auf. Gib den Gelierzucker oder das andere Geliermittel hinzu und koche alles sprudelnd für 4 Minuten.

Für alle Varianten:

  • Mach eine Gelierprobe: Gib etwas Gelee auf einen kalten Teller, es sollte schnell fest werden. Wenn nicht, lass es noch kurz weiterkochen und teste erneut.
  • Sobald dein Gelee die richtige Konsistenz hat, fülle es noch heiß bis knapp unter den Rand in die vorbereiteten Gläser. Verschließe sie gut und lasse sie am besten in einer kühlen Umgebung schnell auskühlen. So entsteht ein festes Vakuum.

Das brauchst du:

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Nährwerte100 g
Kalorien250 kcal
AutorUnwiderstehliches Johannisbeergelee 1Susanne Queck

Danke fürs Nachkochen!

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Schlagwörter:
Susanne Queck

Susanne Queck

Als Rezeptentwicklerin und Fachautorin mit über 15 Jahren Erfahrung widme ich mich traditionellen Rezepten für die moderne, heimische Küche. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten und ausgiebig zu testen. Damit jeder zu Hause das gleiche Ergebnis hat. Zum Autorenprofil.

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5 Sterne
Der Tipp mit den Gewürzen (Nelke, Zimt, Kardamon) ist genial. Wein hab ich weggelassen , weil unsere Enkel auch mitnaschen. Der Geschmack des Gelees ist einzigartig. Deshalb, absolut Daumen hoch !!👍👍