Omas beste Zimtsterne

Denkst du noch immer gern an Omas Zimtsterne zurück? Die mürben Plätzchen mit einem Hauch Zimt und Mandelaroma wecken Kindheitserinnerungen und gehören zu Weihnachten einfach dazu. Probiere unser einfaches Rezept für unwiderstehliche Zimtsterne gleich aus!

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Kein Weihnachten ohne Zimtsterne backen

Zimtsterne zu backen braucht ein klein wenig Übung. Der einfache Teig aus Eischnee, ungeschälten Mandeln, Puderzucker und Zimt ist zwar schnell zubereitet, hat aber ein paar kleine Fallen.

Wir geben dir ein paar nützliche Tipps, damit nichts schief geht.

  • Zimtsterne-Teig ist zu flüssig: je nach Eiergröße kann dein Teig zu flüssig werden. Füge einfach noch ein wenig mehr geriebene Mandeln hinzu.
  • Klebt der Teig dagegen am Nudelholz, legst du ihn zunächst für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Oder gibst den Teig vor dem Ausrollen portionsweise in einen großen Gefrierbeutel und rollst diesen aus. Das funktioniert auch mit Frischhaltefolie.
  • Sollte der Teig an den Ausstechformen kleben, bestäube sie einfach zwischendurch mit Mehl oder Puderzucker.

Das Original mit Kirschwasser

Der Plätzchenklassiker aus Schwaben wird je nach Rezept mit ein wenig Kirschwasser*, einem Obstbrand, gemacht. Du kannst ihn aber auch weglassen und so familienfreundlich machen.

Zimtsterne wie vom Bäcker – so geht’s

Mithilfe eines Zimtstern-Ausstechers, den Profis wie Bäcker und Konditoren verwenden, bekommst du akkurate Zimtsterne.

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Gib die Glasur nach dem Ausstechen gleichmäßig auf die Sterne. Setze sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Das gelingt durch die Klappmechanik in den Zimtsterne-Formen sehr gut, ohne dass Omas Zimtsterne die Form verlieren.

Übrigens: wenn du richtig weiße Zimtsterne haben willst, schiebe einfach beim Backen ein zweites Backblech über die Sterne oder decke sie gleich mit Backpapier ab.

Zimtsterne einfach gut: Die Backzeit

Weil die Backzeit leicht variieren kann, solltest du darauf achten, dass die Zimtsterne nicht hart und braun werden. Zuerst heizt du den Backofen gut vor, schiebst das Blech auf die mittlere Schiene und lässt die Sterne laut Rezeptbackzeit nur kurz backen.

Sobald sie anfangen zu bräunen, stelle den Ofen ab lasse sie noch etwas drin.

Eigentlich backen die Sterne nicht, sie trocknen nur. Deshalb auch die niedrige Backtemperatur und die kurze Backzeit.

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Die richtige Aufbewahrung

Zimtsterne werden hart, wenn sie in luftdicht verschlossenen Dosen aufbewahrt werden. Also solltest du den Deckel nur leicht auflegen oder ein Stück Apfel in die Dose legen. So hält sich das Weihnachtsgebäck etwa einen Monat.

Du kannst die Weihnachtplätzchen auch ohne Probleme in geeigneten Gefässen einfrieren. Lasse sie vor dem Verzehr einfach bei Zimmertemepratur auftauen.

Der Zuckerguss für die Sterne

Der Zuckerguss für die Zimtsterne ist ein weißer Guss aus aufgeschlagenem Eiweiß und Puderzucker, der dickflüssig angerührt wird. Du kannst aber auch nur Wasser nehmen.

Wenn du den Guss besonders weiss möchtest, rühre ihn mit Milch, statt mit Wasser an. Das gibt ein extra-tolles Weiß!

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Omas einfache Zimtsterne

4.8 von 5 Bewertungen
Portionen 60 Stück
Kalorien 400
Arbeitszeit 1 d 30 Min.

Zutaten
 

  • 5 Eiweiß
  • 450 g Puderzucker
  • 500 g Mandeln gemahlen
  • 2 TL Zimt
  • 2 EL Kirschwasser optional

Anleitungen
 

  • Schlage zuerst 4 Eiweiße in einer Schüssel steif. Siebe 400 g des Puderzuckers hinein und gib die geriebenen Mandeln, das Zimt und eventuell das Kirschwasser dazu. Hebe es zügig unter bis alles gut vermischt ist. Der Teig soll noch locker-luftig sein.
  • Stelle den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank. Lege Backpapier auf Backbleche.
  • Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und streue geriebene Mandeln oder Zucker auf die Arbeitsfläche.
  • Rolle darauf den Teig mit etwa 1 cm Höhe aus.
  • Vermische nun den Guss: Schlage ein Eiweiß steif und mische die restlichen 50 g des Puderzuckers gut unter. Der Guss soll nur ganz leicht zäh-flüssig sein.
  • Stich nun mit der Zimtsterneform die einzelnen Plätzchen aus und setze sie auf das Backpapier. Bestreiche alle großzügig mit dem Zuckerguss.
  • Lasse nun das (die) Blech(e) abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur stehen.
  • Heize am nächsten Tag den Ofen auf 160° C (Elektro, nur Unterhitze, 140° C Umluft) vor und backe die Sterne für 10 Minuten. Lasse dabei die Ofentür leicht geöffnet.
  • Lasse sie auf dem Blech auskühlen.

Nährwerte

Serving: 100g | Kalorien: 400kcal
Keywords Plätzchen, Weihnachten, Zimt
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Bildnachweis: Wenn nicht anders gekennzeichnet: ©Pro Stock Media via Canva.com oder ©Unsplash.com.

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3 Kommentare

  1. Mein Problem mit den Zimtsternen ist, dass sie nach dem Backen zwar superschön aussehen, aber sobald ich sie aufgeschichtet in der üblichen Blechdose aufbewahre, werden sie weich – vor allem die obere Eischnee-Schicht – und kleben aufeinander, selbst wenn ich sie nach dem Backen ca. 2 Tage lang zum völligen Austrocknen draußen stehen lasse. Was kann ich tun?

    • Liebe Renate, bei einer Eiweissmasse, wie auch bei Baisers, gibt es dieses Problem häufiger, da der Zucker die Feuchtigkeit anzieht, Zimtsterne sollen aber an sich weich sein. Du kannst entweder die Zimtszerne lönger backen und sie als feste Plätzchen in einer geschlossenen Blechdose aufbewahren oder du benutzt kleine Gitter oder Plastikabstandshalter um die einzelnen Zimtstern-Lagen zu trennen.Es gibt kleine Abstandshalter, die für das Einkochen gedacht sind aber hier einen prima Dienst tun.

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