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Omas beste Zimtsterne 1
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Omas beste Zimtsterne

6 Stunden 50 Minuten
60 Stück

Denkst du noch immer gern an Omas Zimtsterne zurück? Die saftigen Plätzchen mit einem Hauch Zimt und viel Mandelaroma wecken Kindheitserinnerungen und gehören zu Weihnachten einfach dazu. Wir haben die besten Tipps für ein sicheres Gelingen zusammengetragen.

Zimtsterne zu backen braucht ein klein wenig Übung. Der einfache Teig aus Eischnee, gemahlenen Mandeln, Puderzucker und Zimt ist zwar schnell zubereitet, hat aber ein paar kleine Fallen. Ein wichtiger Schritt für die spezielle Konsistenz ist übrigens die Trocknungszeit vor dem Backen

Tipps für gelungene Zimtsterne

Wir geben dir ein paar nützliche Tipps, damit nichts schiefgeht.

  • Zimtsterne-Teig ist zu flüssig: je nach Eiergröße kann dein Teig zu flüssig werden. Füge einfach noch ein wenig mehr geriebene Mandeln hinzu.
  • Klebt der Teig dagegen am Nudelholz, legst du ihn zunächst für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Oder gibst den Teig vor dem Ausrollen portionsweise in einen großen Gefrierbeutel und rollst diesen aus. Das funktioniert auch mit Frischhaltefolie.
  • Sollte der Teig an den Ausstechformen kleben, bestäube sie einfach zwischendurch mit Mehl oder Puderzucker.

Die richtigen Ausstecher

Mithilfe eines Zimtstern-Ausstechers, den Profis wie Bäcker und Konditoren verwenden, bekommst du akkurate Zimtsterne. Es gibt aber auch eine schnellere Variante, nämlich Silikonbackformen, in die du den Teig nur einstreichen musst.

Omas einfache Zimtsterne

Vorbereitungszeit30 Minuten
Zubereitungszeit20 Minuten
Trocknungszeit 6 Stunden
Gesamtzeit6 Stunden 50 Minuten
Menge60 Stück

Zutaten

  • 4 Eiweiß, von mittelgroßen Eiern
  • 300 g Puderzucker
  • 300 g Mandeln, gemahlen
  • 2 TL Zimt
  • ½ Zitrone, Saft und Schale
  • 2 EL Kirschwasser, optional
  • 1 Prise Salz
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Anleitungen

  1. Wasche die Zitrone heiß ab, reibe die Schale mit einer Muskatreibe ab und presse den Saft einer Hälfte aus.
  2. Schlage die Eiweiße in einer fettfreien Schüssel mit einer Prise Salz (am besten Metall) mit dem Handrührgerät zu halbsteifen Eischnee.
    Schlage weiter und siebe den Puderzucker nach und nach dazu.
  3. Gib auch den Zitronensaft und die geriebene Schale dazu. Schlage nun so lange weiter, bis die Masse richtig steif ist. Das dauert 8 bis 10 Minuten.
    Mache den Test und kippe die Schüssel einmal an, der Eischnee sollte sich nicht bewegen.
  4. Nimm nun eine große Tasse dieser weißen Schaummasse ab, etwa 150 g, und stelle sie abgedeckt beiseite. Das wird später der Guss.
  5. Mische den Zimt und die geriebenen Mandeln unter den restlichen Eischnee. Wenn du magst, kommen jetzt noch 2 Esslöffel Kirschwasser dazu. Das gehört ins alte Rezept, du kannst es aber genauso gut weglassen.
    Hebe alles mit dem Teigschaber von unten nach oben unter.
    Lasse den Teig nun für 30, besser 60 Minuten im Kühlschrank ruhen.
  6. Bestreue dann ein Brett oder deine Arbeitsfläche großzügig mit Puderzucker und rolle die Masse knapp fingerdick aus, also etwa 8 mm hoch. Nimm kein Mehl zum Bestreuen, das macht die Sterne grau.
  7. Stich nun deine Sterne mit Ausstechern (5 bis 6 cm Durchmesser) aus und setze sie mit 2 cm Abstand auf die mit Backpapier belegten Bleche.
    Bestäube die Ausstecher zwischendurch mit Puderzucker, dann löst sich die Mandelmasse sauber ab.
  8. Wenn du alle ausgestochen hast, streiche den zurückgehaltenen Guss aus der Tasse mit einem Backpinsel oder stumpfen Messer dünn und gleichmäßig auf die Sterne.
    Er soll die Oberfläche ganz bedecken, aber nicht über den Rand laufen.
  9. Lass die Bleche jetzt mehrere Stunden bei Zimmertemperatur zum Trocknen stehen, am besten über Nacht. Die Glasur muss gut durchtrocknen, matt aussehen und sich bei leichtem Fingerdruck fest anfühlen.
  10. Heize nach der Trocknungszeit den Backofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze vor. Trockne deine Zimtsterne nun für 18 bis 22 Minuten auf der mittleren Schiene. Die Glasur bleibt dabei weiß.
    Wecker stellen
  11. Nimm die Bleche aus dem Ofen unn lasse deine leckeren Zimtsterne auf dem Blech vollständig auskühlen. Sie sind innen noch weich und festigen sich beim Abkühlen.

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Omas Gelingtipps

Früher wurde süßer gebacken: Das Original-Rezept meiner Großmutter arbeitet mit deutlich mehr Zucker (für längere Haltbarkeit), heutzutage mögen wir es weniger süß.  Wer es original mag, kann einfach den Teil Puderzucker auf das 1.5 fache der Mandeln erhöhen. Beachte, dass die Sterne dann aber auch in der Dose länger weich bleiben, weil Zucker Feuchtigkeit bindet und der Guss verkleben kann.
Gleiches gilt für Zimt, der im Originalrezept in doppelt so großer Menge benutzt wird. Magst du es zimtiger, 
Nährwerte1 Stück
Kalorien50 kcal
Kohlenhydrate6 g
Eiweiß1 g
Fett 3 g
Omas beste Zimtsterne 2Susanne Queck

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Wie genau Glasieren?

Gib die Glasur nach dem Ausstechen gleichmäßig auf die Sterne. Setze sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Das gelingt durch die Klappmechanik in den Zimtsterne-Formen sehr gut, ohne dass Omas Zimtsterne die Form verlieren.

Man kann die Sterne auch erst antrocknen lassen und den Guss dann kurz vor dem Backen aufstreichen. So bleibt die Glasur glatter und glänzender. Sie hat dann allerdings weniger Zeit zu trocknen, was bei der niedrigen Ofentemperatur knapp werden kann. In der Dose wird sie dann leichter wieder klebrig. ich empfehle dir also erst zu Glasierung und dann bei raumtemperatur trocknen zu lassen.

Übrigens: wenn du richtig weiße Zimtsterne haben willst, schiebe einfach beim Backen ein zweites Backblech über die Sterne oder decke sie gleich mit Backpapier ab.

Der Plätzchenklassiker aus Schwaben wird je nach Rezept mit ein wenig Kirschwasser*, einem Obstbrand, gemacht. Du kannst ihn aber auch weglassen und so familienfreundlich machen.

Die richtige Backzeit

Weil die Backzeit leicht variieren kann, solltest du darauf achten, dass die Zimtsterne nicht hart und braun werden. Zuerst heizt du den Backofen gut vor, schiebst das Blech auf die mittlere Schiene und lässt die Sterne laut Rezeptbackzeit nur kurz backen. Eigentlich backen die Sterne nicht, sie trocknen nur. Deshalb auch die niedrige Backtemperatur.

Omas beste Zimtsterne 4

Der Zuckerguss für die Sterne

Der Zuckerguss für die Zimtsterne ist ein weißer Zuckerguss aus aufgeschlagenem Eiweiß und Puderzucker, der dickflüssig angerührt wird. Du kannst aber auch nur Wasser nehmen. Wenn du den Guss besonders weiß möchtest, rühre ihn mit Milch, statt mit Wasser an. Das gibt ein extra-tolles Weiß!

Die richtige Aufbewahrung

Zimtsterne werden hart, wenn sie in offen herumstehen. In luftdicht verschlossenen Dosen halten sie sich aber bis zu 3 Monaten. Gegen Verkleben in der Dose hilft eine Lage Backpapier zwischen Sternen. Ein Stück Apfel in der Dose hält die Sterne innen weich, muss aber alle zwei Tage getauscht werden.

Du kannst die Weihnachtplätzchen auch ohne Probleme in geeigneten Gefäßen einfrieren. Lasse sie vor dem Verzehr einfach bei Zimmertemperatur auftauen.

Probiere auch eines unserer anderen Weihnachtsplätzchen.

Susanne Queck

Susanne Queck

Als Rezeptentwicklerin und Fachautorin mit über 15 Jahren Erfahrung widme ich mich traditionellen Rezepten für die moderne, heimische Küche. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten und ausgiebig zu testen. Damit jeder zu Hause das gleiche Ergebnis hat. Zum Autorenprofil

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5 Kommentare zu „Omas beste Zimtsterne“

  1. Mein Problem mit den Zimtsternen ist, dass sie nach dem Backen zwar superschön aussehen, aber sobald ich sie aufgeschichtet in der üblichen Blechdose aufbewahre, werden sie weich – vor allem die obere Eischnee-Schicht – und kleben aufeinander, selbst wenn ich sie nach dem Backen ca. 2 Tage lang zum völligen Austrocknen draußen stehen lasse. Was kann ich tun?

    1. Liebe Renate, bei einer Eiweissmasse, wie auch bei Baisers, gibt es dieses Problem häufiger, da der Zucker die Feuchtigkeit anzieht, Zimtsterne sollen aber an sich weich sein. Du kannst entweder die Zimtszerne lönger backen und sie als feste Plätzchen in einer geschlossenen Blechdose aufbewahren oder du benutzt kleine Gitter oder Plastikabstandshalter um die einzelnen Zimtstern-Lagen zu trennen.Es gibt kleine Abstandshalter, die für das Einkochen gedacht sind aber hier einen prima Dienst tun.


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