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Omas beliebte Frikadellen

frikadellen-rezept
4.8 von 15 Bewertungen
30 Minuten
8 Frikadellen
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Frikadellen selber machen ist nicht schwer. Meine Großmutter hat sie immer perfekt hinbekommen, das schaffen auch Kochanfänger. Mit unserem Grundrezept zauberst du diese Leckerei schnell auf den Tisch. Wandele sie ab, wie du magst, denn das beste Frikadellen-Rezept ist immer das eigene!

Das einfachste Frikadellen-Grundrezept von Oma

Schwierigkeit
Kochschwierigkeit einfach
Vorbereitungszeit15 Minuten
Gesamtzeit30 Minuten
Menge8 Frikadellen

Zutaten

  • 1 mittlere Zwiebel
  • ½ Bund Petersilie, optional
  • 1 altbackenes Brötchen, mind. 2 Tage alt
  • 100 ml Milch, 3,5% Fett
  • 500 g Hackfleisch, gemischt oder Rind
  • 1 Ei
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Senf
  • Salz & Pfeffer
  • Mehl, optional
  • Öl, besser: Butterschmalz

So wird’s gemacht
 

  • Zu Beginn die geschälte Zwiebel fein würfeln. Danach die Petersilie gründlich waschen, trocknen und fein hacken.
  • Fülle die Milch in eine Schüssel und lege das altbackene Brötchen darin ein. Es soll richtig untertauchen, nicht nur oben schwimmen. Ich halte es am Anfang kurz fest, bis es vollgesogen ist, du kannst aber auch einen kleinen Teller auflegen.
    Lass das Brötchen sich richtig vollsaugen.
    Alternativ gehen auch 3 Esslöffel Semmelbrösel.
  • Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit der Zwiebel, Tomatenmark, dem Ei, der Petersilie und dem Senf vermischen. Drücke das eingeweichte Brötchen richtig gut aus und gib es auch dazu. Nach Bedarf salzen und pfeffern.
    Jetzt richtig gut vermischen und durchkneten. Das geht am besten mit den Händen.
  • Mit den Handflächen 6 bis 8 Frikadellen formen, je nach Größe. Für ein besonders krosses Ergebnis wälze die Frikadellen noch in etwas Mehl.
    Das geht am besten mit feuchten Händen. Ich stelle mir immer ein Schüsselchen kaltes Wasser daneben und benetze meine Hände zwischendurch.
  • In einer großen Pfanne ausreichend Öl oder Butterschmalz erhitzen und die geformten Frikadellen für etwa 5 Minuten scharf anbraten.
    Anschließend die Hitze reduzieren und für etwa 15 Minuten fertig braten. Zwischendurch einmal wenden. Fasse sie dazwischen nicht an. Sie sind gut gebraten, wenn sie sich von allein vom Pfannenboden lösen. Dann sind sie bereit zum Wenden.
  • Nimm sie aus der Pfanne, lege sie auch einen Teller mit einem Stück Küchenpapier zum Abtropfen.

Das brauchst du:

  • Bratpfanne
  • Rührschüssel
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Susannes Oma-Tipps

Forme deine rohen Frikadellen immer etwas flacher, als du sie am Ende willst. Denn beim Braten gehen sie etwas auf.
Nährwerte1 Frikadelle
Kalorien199 kcal
Kohlenhydrate5 g
Eiweiß13 g
Fett 14 g
AutorOmas beliebte Frikadellen 1Susanne Queck

Danke fürs Nachkochen!

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Frikadellen, regional auch Bulette, Bratklops, Fleischpflanzerl oder Fleischklops genannt, sind ein Hackfleisch-Klassiker. Sie können eine deftige Hauptmahlzeit sein oder Fingerfood für Partys und machen auch bei Kindern mäklige Esser glücklich.

Kann ich Frikadellen auch im Backofen machen?

Du kannst Frikadellen sowohl in der Bratpfanne braten, als auch im Backofen backen. Frikadellen aus dem Ofen sind nicht so fettig und werden genauso kross. Sie brauchen etwa 20 Minuten. Verteile die geformten Fleischklösse einfach in ausreichend Abstand auf einem Stück Backpapier und backe sie auf der mittleren Schiene bei Ober-/Unterhitze.

Du kannst sie natürlich auch grillen, so beim Hamburger. Die Hitze des Grills sollte dabei aber nicht zu hoch sein und die Buletten zum Grillen eher am Rand des Grillrosts platziert werden.

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Schmecken gegrillt besonders gut.

Warum kommt Brot in die Frikadelle?

Brötchen, in Milch eingeweicht, oder Semmelbrösel binden einerseits das Hackfleisch, sodass das Resultat nicht sofort zerfällt. Wenn du besonders saftige Frikadellen magst, kommt aber nur eingeweichtes, altbackenes Brötchen in Frage. Feste Frikadellen erreichst du mit trockenen Semmelbröseln besser.

Warum ich auf eingeweichtes Brötchen schwöre. Ich mag meine Bouletten wirklich saftig, aber mit einer sehr krossen Kruste. Wenn du in Milch eingeweichte, alte Brötchen hinzugibst, passiert Folgendes: Das Fett in der Milch versorgt deine Hackfleischbällchen von innen beim Braten mit Fett und Feuchtigkeit und bindet gleichzeitig. So bleiben sie in Form und gleichzeitig saftig.

Übrigens:
Du kannst deine Frikadellen auch ohne Ei machen. Lasse das Ei ganz weg, sie halten lose zusammen, fallen aber relativ schnell auseinander. Oder du nimmst ein wenig mehr Paniermehl oder ersetzt das Ei durch etwas Frischkäse.

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Wie merke ich das Frikadellen durch sind?

Omas beste Frikadellen werden bei mittlerer Hitze langsam durchgebraten. So sind sie innen noch saftig und außen schön kross. Wenn du die zu heiß brätst, brennen sie schnell an, vor allem da auch Zwiebelstückchen an der Außenseite sind.

Ob deine Buletten durch sind kannst du mit einer abgewandelten Stäbchenprobe testen: Stich mit einem Stäbchen einmal in einer Frikadelle hinein. Drücke dann mit einer Gabel die Frikadelle einmal an und prüfe, ob rötliche Flüssigkeit austritt. Wenn nicht, ist sie innen gar. Wenn doch brauchen sie noch ein wenig länger.

Variationen

Deine Frikadellen kannst du so würzen, wie sie dir am besten schmecken. Probiere es auch mal mit:

  • Paprikagewürz, BBQ- oder Steakgewürzmischungen.
  • Würfelchen von Feta oder Schafskäse, der in die Mitte eingedrückt wird.
  • Füge kleingeschnittenes Gemüse bei, wie Tomaten, Zucchini oder Maiskörner.
  • Wälze die Frikadellen vor dem Ausbacken in etwas Mehl oder Maisgrieß, so werden sie besonders knusprig.
  • Schwedische Fleischbällchen: Füge gemahlenen Piment zur Fleischmischung hinzu.
  • Verschiedenen Kräutern, wie Thymian oder Oregano.
  • Mariniere die Frikadellen vor dem Backen im Ofen in BBQ-Sauce oder anderen Saucen (z.B. Terriyaki) und backe sie dann im Ofen.

Reste aufbewahren

Fertig gebratene Fleischpflanzerl kannst du 1 Woche im Kühlschrank aufheben. Sie lassen sich auch ohne Probleme einfrieren, etwas für 3 Monate. Übriggebliebene Frikadellen kannst du in belegten Broten verarbeiten, Nudelsaucen, Gemüsepfannen oder Aufläufen.

Beilagen zu deinen Frikadellen

Du kannst Frikadellen als Hauptgericht zum Beispiel mit:

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Soße zu Frikadellen

Gebratene Frikadellen an sich produzieren keine eigene Sauce, nur einen schönen Bratensatz. Dieser ist aber oft schon zu weit verbrannt und schmeckt bitter. Deshalb sollte eine Soße für Frikadellen extra gemacht werden. Du kannst eine Basis aus angeschmorten Zwiebeln und etwas Knoblauch nehmen und sie nach deinem Geschmack aufpeppen. Hier gibt es Ideen für schmackhafte Bratensoßen.

Probiere auch Hackbraten, Omas Kapernklopse, Hackfleischbällchen mit Schafskäse oder Gegrillte Hackspieße mit Barbecuesauce.

Susanne Queck

Susanne Queck

Als Rezeptentwicklerin und Fachautorin mit über 15 Jahren Erfahrung widme ich mich traditionellen Rezepten für die moderne, heimische Küche. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten und ausgiebig zu testen. Damit jeder zu Hause das gleiche Ergebnis hat. Zum Autorenprofil.

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