Raclette laktosefrei

Mehrmals im Jahr ist Raclette-Zeit. Meist kann man als Laktoseintoleranter oder Milcheiweißallergiker nur Gemüse mit Kartoffeln essen und muss den anderen bei Käsessen zu schauen. Selten gibt es veganen Käse als Alternativ. Das muss nicht sein!

Tipps für Milchallergiker, um ein Racelette mit Freunden zu genießen

Mir haben folgende Tipps in den letzten Jahre geholfen ohne grösseren Bauchschmerzen ein bisschen Käse zu geniessen:

Außergewöhnliche Geschenke aus Schokolade und Pralinen
Außergewöhnliche Geschenke aus Schokolade und Pralinen

Wichtig: Jeder Mensch is(s)t anders und daher sind folgende Tips bitte mit Vorsicht zu geniessen:

Raclette-Tipps für Allergiker (Laktosefrei) 2
  • Ein paar Tage vorher auf gesunde Ernährung achten. damit der Magen sich gut anfühlt. Hier gibt es eine Liste mit Lebensmitteln, mit denen du deinen Magen und Darm schonst und auf ein Milchessen vorbereiten kannst. Diese helfen auch am Tag nach dem Verzehr von milchhaltigen Gerichten.
  • Fenchel-Tee: 1h vor dem Essen trinken (1-2 Glas). Wer es nicht so gern hat, kann ihn mit Minze oder Brennnessel mischen.
  • Den richtigen Racelettekäse nehmen. Nach 3 Monaten Reifezeit ist echter Raclettekäse gemäß Richtlinien laktosefrei. Viele lang gereifte Käsesorten sind also damit laktosefrei. Am besten geeignet fürs Raclette sind: Emmentaler, Edamer, Gouda, Bergkäse, Parmesan oder Appenzeller.
    Wichtig: Den harten Rand vor dem Erhitzen entfernen.
  • Fenchenlknospen auf den Käse geben. (wer mag)
  • Während dem Raclette immer wieder Fenchel-Tee trinken
  • Zum ausprobieren max. 3 Käsesorten probieren.

Wenn ihr während des Essens auf euch hört, sollte einem feinen Raclette-Abend nichts im Wege stehen! Vielleicht ist es beim ersten Mal nur ein Stück Käse, vielleicht auch mehr. Wenn ihr bereits beim Kauen merkt “Oh.. das wird wohl zuviel.” esst es nicht! Das ist dann genau das bisschen zuviel.

Warum ist Raclettekäse laktosefrei?

Bei der Herstellung von Raclettekäse werden natürliche Kulturen zugesetzt, die den Milchzucker abbauen. Schon nach etwa 24 Stunden haben die fleißigen Helferlein den größten Teil des Milchzuckers in Milchsäure verwandelt. Nach weiteren 3 Monaten Reifung gilt der Käse als laktosefrei, da nun auch der verbliebene Milchzucker umgewandelt wurde. 

Bildnachweis: Wenn nicht anders gekennzeichnet: ©Pro Stock Media via Canva.com oder ©Unsplash.com

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