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Ajvar einfach selber machen

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4.7 von 3 Bewertungen
2 Stunden
3.5 kg
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Ajvar, der beliebte Paprika-Dipp vom Balkan, passt zu vielen Gerichten. Du kannst die beliebte Paprikasauce ganz einfach zu Hause selber machen. Mit unseren Tipps gelingt sie wie das Original.

  • Perfekt auf Vorrat
  • Wird besser mit langer Lagerung
  • Kocht quasi von allein
  • Passt zu fast allem Herzhaften

Hausgemachter Ajvar, mit Tipps zum Haltbarmachen

Schwierigkeit
Mittelschwere Rezepte
Geeignet fuerAuf Vorrat
Gesamtzeit2 Stunden
Portionen3.5 kg

Zutaten

  • 2 kg rote Spitzpaprika
  • 1 kg Auberginen
  • 500 ml Speiseöl, neutral
  • 2 große Peperoni, oder 1 Chili
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Rotweinessig
  • ½ Zwiebel, optional, modern
  • 2 Knoblauchzehen, optional, modern

So wird’s gemacht
 

  • Heize deinen Backofen auf 200° C vor.
    Wasche Paprika und Auberginen gründlich und trockne sie vollständig ab.
    Halbiere sie jeweils. Lege sie mit etwas Abstand auf ein Backblech und backe sie bei 220°C Umluft, bis sie an einigen Stellen gebräunt sind. Die Haut soll sich lösen. Wende sie dabei gelegentlich.
  • Wenn beide Gemüsesorten weich und geröstet sind, gib sie in eine Plastiktüte oder verschlossene Plastikdose, schließe diese und lass sie dort für 15-20 Minuten ruhen. Durch den entstehenden Dampf lässt sich die Haut leichter lösen.
  • Ziehe nun die Haut von Paprika und Aubergine, entferne die Kerne und auch die während des Backens entstandene Flüssigkeit. Lasse die Paprika danach gut trocknen und schneide alles in Stücke.
    Schneide die Zwiebel ggf. in Stückchen.
  • Wenn du besonders feines Ajvar willst, ist jetzt der Zeitpunkt, alles zu pürieren. Du kannst es aber auch stückig lassen, das hängt von deiner Vorliebe ab.
    Nimm eventuell einen Mixer und gib Paprika, Auberginen, Peperoni und Zwiebel hinein. Zerkleinere alles zu einer gleichmäßigen Masse.
  • Gieße 400 ml Öl in einen großen Topf und gib die Gemüsemasse hinzu.
    Hacke den Knoblauch klein und gib ihn mit in die Gemüsemasse.
  • Lasse die Masse bei niedriger Hitze etwa 2 Stunden köcheln und rühre dabei ständig um.
  • Nach einer Stunde gibst du die restlichen 100 ml Öl hinzu und lässt die Mischung unter ständigem Rühren weiterköcheln. schmecke jetzt kräftig mit Salz ab.
    Dein Ajvar ist fertig, wenn die Masse dickflüssig ist, die Flüssigkeit verdampft und der Boden des Topfes beim Rühren sichtbar wird.
  • Nun musst du die Einweckgläser vorbereiten. Wasche sie und sterilisiere sie gut. Befülle die Gläser, lasse aber einen kleinen Rand oben frei. Achte beim Einfüllen darauf, dass keine Luftbläschen entstehen.
  • Stelle die gefüllten Gläser für 20 Minuten in den auf 120° C vorgeheizten Ofen, um die oberste Schicht Ajvar anzubacken. Dies hilft bei der Konservierung des Inhaltes. Pass dabei auf, dass nichts überläuft.
  • Zum Schluss musst du das verbliebene Öl in einem Topf kurz erhitzen und mit einem Löffel auf der obersten Schicht des Ajvars verteilen, bis sie vollständig bedeckt ist. So verhinderst du, dass Luft eindringt.
    Verschließe die Gläser gut und lasse sie möglichst schnell herunterkühlen. So bildet sich ein festes Vakuum.
Kochassistent

Das brauchst du:

  • Topf

Omas Tipps

Peperoni: Denke daran, dass der schärfste Teil der Peperoni der obere Bereich und die Kerne sind, so kannst du den Schärfegrad des Ajvars bestimmen. Beachte, dass die Schärfe beim Abschmecken in heißem Zustand intensiver ist als im kalten Dipp.
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Nährwerte100 g
Kalorien75 kcal
AutorSusanneSusanne Queck

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Noch mehr Gelingtipps zum Rezept

Wie du Reste aufbewahrst

Im Kühlschrank: Verschlossen für 7 Tage.

Einmachen im Glas: 2 Jahre (siehe Tipps zum Haltbarmachen)

Was ist Ajvar?

Grundlage des Ajvar sind geröstete und geschälte Paprikaschoten und Auberginen. Die starken Röstaromen werden mit reichlich Knoblauch, Öl und Essig komplettiert. Die richtige Balance macht hier die leckere Gewürzpaste aus.

Du kannst die Paste übrigens so scharf machen, wie du es magst und verträgst. Gib einfach mehr oder weniger Peperoni hinzu.

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Geduld für ein perfektes Ergebnis

Aromatische Gemüsepaste braucht Geduld. Paprika und Auberginen müssen im Ofen oder auf dem Grill unbedingt Röstaromen entwickeln. Danach braucht die Gewürzmasse ausreichend Zeit, um in einer Pfanne oder Topf vor sich hin zu köcheln. Dabei musst du immer wieder umrühren.

Danach wird Ajvar mit der Zeit immer besser. Wenn du es frisch verwenden willst, lasse es, fertig, am besten 1 Tag lang ziehen. So wird es besonders pikant! Und spare nicht am Essig, dieser ist für eine komplexe Geschmacksnote enorm wichtig.

ajvar-topf
Lasse dein Ajvar geduldig köcheln. Behalte es aber immer im Auge, damit nichts anbrennt.

Abfüllen und Haltbarmachen

Wichtig ist, wie bei allem Eingemachten, sterilisierte Gläser und Deckel zu verwenden. Bereite alles vor, damit du dann alles noch heiß abfüllen kannst. Heize den Ofen etwa 20 Minuten vor dem Abfüllen auf 120 bis 140° C. Stelle die abgefüllten Gläser offen hinein und lasse die obere Schicht etwas anbacken.

Dies optimiert die Haltbarkeit. Zum Schluss füllst du die Gläser am besten bis zum Rand mit Pflanzenöl auf, damit die Oberfläche perfekt vor Bakterien geschützt ist. Verschließe die Gläser dann gut. Geöffnet ist dein Ajvarglas bis zu 1 Woche haltbar. Du kannst die Haltbarkeit verlängern, indem du nach der Entnahme immer wieder eine Schicht Öl aufgießt, so dass die Oberfläche versiegelt ist.

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Probiere auch Mango-Chutney, Erdäpfelkas‘ (Kartoffelkäse), Knoblauchpaste mit Thymian oder Bärlauch-Honig-Pesto.

Schlagwörter:
Susanne Queck

Susanne Queck

Als Köchin, Rezeptentwicklerin und Fachautorin mit über 15 Jahren Erfahrung sorge ich bei Oma Kocht dafür, dass traditionelle Rezepte in die moderne Zeit übersetzt werden. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten. Zum Autorenprofil.

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