Zum Inhalt springen
huhnerfrikassee-rezept (2)
4.7 von 3 Bewertungen

Omas Hühnerfrikassee

30 Minuten
4 Portionen
Springe zu Rezept

Hühnerfrikassee ist ein Klassiker der deutschen Küche und beliebt bei Alt und Jung. Das schnelle Gericht ist einfach zu kochen und kann auch auf Vorrat zubereitet werden. Obwohl es in vielen Regionen leicht abgewandelte Variationen gibt, ist die Grundlage überall gleich: ein wohlschmeckendes Hauptgericht, das sich sowohl für besondere Anlässe, als auch als schnelle Mahlzeit eignet.

Tipps in Kürze

Benutze Hühnerbeine: Hähnchenschenkel sind die saftigsten Teile des Huhns und eignen sich gut für das langsame Garen. So wird dein Hühnerfrikassee besonders zart.

Gemüse in gleich große Stücke schneiden: Wenn du das Gemüse in gleichmäßige Stücke schneidest, wird es gleichmäßig gegart und sieht ansprechend aus. Du kannst auch gefrorene, gewürfelte Gemüsemischungen für Frikassee benutzen.

Hochwertige Hühnerbrühe: Die Hühnerbrühe ist ein wichtiger Bestandteil und geschmacklich wichtig. Verwende gute Hühnerbrühe. Vermeide Brühwürfel oder gekörnte Brühe, sondern verwende guten Fond. Am besten schmeckt hausgemachte Hühnerbrühe.

Rezepte direkt aufs HandyKomm in unseren Whatsapp-Kanal!

Omas tolles Hühnerfrikassee

Schwierigkeit
Kochschwierigkeit einfach
Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit20 Minuten
Gesamtzeit30 Minuten
Speichere uns als Google-Favorit
Menge4 Portionen

Zutaten

  • 500 g Hühnerfleisch, Hühnerbrust, Brathähnchen o.ä.
  • 2 Karotten
  • 250 g Erbsen, gefroren oder frisch
  • 150 g Champignons
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 200 ml Sahne
  • 45 g Butter
  • 45 g Mehl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Petersilie, zum Garnieren
  • 50 ml Weißwein, optional
  • 250 g Reis, als Beilage
  • 1 TL Salz

So wird’s gemacht
 

  • Bereite zuerst das Hühnerfleisch vor. Es ist egal, was du nimmst: Hühnerbrust, Brathähnchenreste, gekochtes Fleisch vom Suppenhuhn, gebratene Hühnerschenkel oder Ähnliches. Entferne alle Knochen und Haut und schneide das gegarte Hühnerfleisch in mundgerechte Würfel.
    Wenn du rohes Hühnerfleisch nimmst, schneide es in Würfel und brate es zuerst.
  • Setze dann den Reis in einem separaten Topf nach Vorschrift auf.
    Eine Kaffeetasse Reis mit kaltem Wasser in einem Sieb waschen, bis das Wasser klar ist. Gib ihn dann in einen Topf und gib noch etwas weniger als 2 gleiche Tassen kaltes Wasser hinzu. Am besten eine volle Tasse und eine 3/4 Tasse. Bei Langkkornreis nur 1,5 Tassen. 1 TL Salz hinzufügen.
    Stelle den Herd auf mittlere Hitze und koche den Reis mit Deckel einmal sprudelnd auf. Stelle den Derd ab und lasse den reis jetzt mit Deckel auf der gleichen Herdplatte für 15 Minuten ziehen.
  • Wasche die Karotten, dann schneide sie in kleine Würfel. Putze die Champignons und schneide sie in feine Scheiben. Stelle auch die Erbsen bereit (gefroren oder frisch)
  • Dann erhitze in einem großen Topf die Butter für die Mehlschwitze und lasse sie schmelzen. Rühre dann mit einem Schneebesen zügig das gestäubte Mehl ein und rühre auch weiter, wenn alles im Topf ist. Die Mehlschwitze soll kurz aufquellen, aber nicht bräunen.
  • Rühre nun nach und nach die Hühnerbrühe hinein. Gib dazu immer eine kleine Menge in den Topf und verrühre alles schnell, bis eine glatte Masse entsteht, erst dann gibst du einen weiteren Schwall Brühe in den Topf. Kleine Klümpchen sind nicht schlimm und verschwinden oft später wieder.
    Gib so nach und nach die gesamte Brühe in den Topf und rühre dabei immer zügig weiter.
  • Lasse die so entstehende helle Soße einmal aufkochen und gib dann die Sahne, die Karotten, Erbsen und Champignons hinein. Falls du Wein benutzt, gib diesen jetzt auch dazu.
    Das kleingeschnittene Hühnerfleisch mit hineingeben und und alles für 10-15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Karotten und Erbsen sollen weich, aber noch bissfest sein.
  • Schmecke nun alles gut mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft (wenn du Wein nimmst, kannst du die Zitrone weglassen) ab.
  • Am besten schmeckt dein Hühnerfrikassee, wenn es noch ein paar Stunden durchziehen darf. Es ist aber auch sofort servierbereit.
  • Nimm den fertigen Reis vom Herd, rühre ihn einmal gut durch, lasse ihn abdampfen und verteile ihn auf 4 Teller. Gib dann jeweils eine große Kelle deines Hühnerfrikassees dazu und garniere alles mit kleingehackter Petersilie.

Das brauchst du:

  • Topf
  • Schneebesen
Nährwerte1 Portion
Kalorien690 kcal
Kohlenhydrate30 g
Eiweiß34 g
Fett 48 g
Banner Hefebuchlein ebook kaufe
AutorOmas Hühnerfrikassee 1Susanne Queck

Danke fürs Nachkochen!

Eine Frage zum Thema? Schreib sie gern unten in die Kommentare.

Dringend? Dann erreichst du uns auch direkt per WhatsApp:

Per WhatsApp fragen
Noch mehr Gelingtipps zum Rezept

Welches Fleisch nehmen

Hühnerfrikassee ist ein typisches Resteessen, du kannst also jede Art Geflügelfleisch nehmen, die du übrig hast. Das muss nicht frisch sein, es kann schon gekocht oder gebraten sein.

Du kannst aber auch frisches Fleisch nehmen und es vorgaren. Am aromatischsten wird dein Geflügelfrikassee, wenn du das Fleisch dann vorher brätst.

huhnerfrikassee-topf

Andere Varianten

Hühnerfrikassee schmeckt auch toll mit weißem Spargel, Schwarzwurzel, Paprika oder Waldpilzen. Je nach Geschmack kannst du der Soße auch einen Hauch Currypulver oder Paprikapulver hinzufügen. Du kannst auch eine Handvoll Kapern hinzufügen.

Beilagen

Oft, wie auch in unserem Rezept, wird Hühnerfrikassee mit Reis gegessen. Du kannst es aber auch mit anderen Beilagen kombinieren, wie gekochten Kartoffeln oder Kartoffelpüree, Bauernbrot, Spätzle oder Nudeln.

Kann man Hühnerfrikassee am nächsten Tag noch essen?

Hühnerfrikassee sollte immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. Du kannst es ohne Probleme am nächsten Tag essen, wenn es korrekt gekühlt wurde. So ist es 2–3 Tage haltbar. Du kannst es innerhalb von etwa 2 Tagen wieder aufwärmen. Zur Sicherheit friere es jedoch portionsweise ein. So ist es mehrere Monate lang haltbar.

Probiere auch Kaninchenfrikassee, Geflügelsalat mit Apfel oder Knusprige Hähnchenschenkel mit Paprika.

Schlagwörter:
Susanne Queck

Susanne Queck

Als Rezeptentwicklerin und Fachautorin mit über 15 Jahren Erfahrung widme ich mich traditionellen Rezepten für die moderne, heimische Küche. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten und ausgiebig zu testen. Damit jeder zu Hause das gleiche Ergebnis hat. Zum Autorenprofil.

Kommentare abonnieren
Benachrichtigen bei
Rezept-Bewertung




4.67 von 3 Bewertungen (3 Bewertungen ohne Kommentar)
1 Kommentar

Danke! Endlich mal ein tolles, einfaches Rezept, für das ich nicht mit meinen Daten bezahlen muss.