Das beliebte Käsefondue ist nicht nur an Silvester lecker. Du kannst diese lecker-schmelzende Köstlichkeit das ganze Jahr über mit deinen Freunden oder Familie zubereiten. Das klassische Rezept für Käsefondue beinhaltet nur ein paar Zutaten, diese sollten aber von hoher Qualität sein.
Wir halten uns hier an die klassische Variante mit Weißwein und Kirschwasser. Für eine weniger alkoholreiche Variante kannst du letzteres aber auch weglassen und den Weißwein durch alkoholfreien Wein ersetzen.
Beachte: Käsefondue mit Wein oder Kirschwasser ist trotz Erhitzen nicht alkoholfrei und damit nicht für Kinder und Schwangere geeignet.
Probiere auch dunkles Schokoladen-Fondue oder Deftiges Zupfbrot mit Käse.
Klassisches Schweizer Käsefondue
Zutaten
- 1 Knoblauchzehe, längs halbiert
- 350 ml Weißwein , trocken, oder Apfelwein (Cidre)
- 15 ml Kirschwasser, ca. 1 EL, optional
- 600 g verschiedene Schweizer Käsesorten, wie z. B. Gruyère, Emmentaler, Appenzeller oder französischer Raclette, gerieben
- 2 Esslöffel Speisestärke
- Muskatnuss, gerieben
- Weißer Pfeffer
- Gemischte Beilagen zum Dippen
So wird’s gemacht
- Bereite am besten zuerst deine Beilagen, Kartoffeln und die Brotwürfel für das Fondue vor. Welche am besten passen kannst du unten in den Tipps lesen.
- Reibe die Innenseite eines Fondue-Topfes gründlich mit den Schnittflächen der Knoblauchhälften ein und entsorge ihn.
- Gieße den Wein oder Cidre in den Topf und stelle ihn auf mittlere bis niedrige Hitze.
- Wenn die Flüssigkeit zu kochen beginnt, stelle den Herd auf kleinste Stufe und rühre den Käse portionsweise hinein. Rühre ständig um, auch am Boden entlang, bis er geschmolzen und gebunden ist.
- Nimm nun 1 EL Kirschwasser und rühre es in einer kleinen Schüssel mit der Stärke an, gib alles schluckweise in die Käsemischung und rühre gut um. Gib das Kirschwasser in die Käsemischung.
- Lasse die Mischung danach etwa 1 Minute leicht köcheln und würze dann mit Muskatnuss, Salz (wenn nötig) und Pfeffer würzen. Wenn die Fonduemasse noch zu dick ist, verdünne wieder mit etwas Wein.
- Jetzt kann das Fondue losgehen. Stelle den Fonduetopf auf einen Rechaud, den Brenner für das Fondue-Set und zünde die Brennpaste an. Du kannst auch eine Kerze benutzen, aber die Wärme reicht unter Umständen nicht aus, um den Käse flüssig zu halten. Lege die Fondue-Spieße bereit.
Das brauchst du:
- Käsefondue-Topf
Omas Tipps
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Wenn du lieber Raclette machen willst, schau mal hier.
Welche Weine passen zum Käsefondue?
Zum kräftigen Käsefondue passen am besten leichte, trockene Weine. Riesling, Grauburgunder oder, traditionell, Chasselas-Weine sind angesagt. Wer einen Rotwein bevorzugt, greift am besten zu gerbstoffarmen Weinen aus Merlot oder Pinot.
Kann ich einen normalen Fonduetopf nutzen?
Metalltöpfe für normale Fondues sind für Käsefondue nicht geeignet, da der Käse am Boden zu schnell anbrennt. Nimm Töpfe aus Keramik, Gusseisen, Porzellan oder Steingut, da diese die Hitze besser verteilen. Es gibt Sets mit Teelichtern, für Brennpaste oder elektrische Käsefondue-Sets.
Wieviel Gramm Käse pro Person fürs Käsefondue?
Für normale Esser rechne am besten mit 150 g Käse pro Person, für Vielesser mit 200 g. Kalkuliere etwa 300 g Brot oder andere Beilagen pro Person ein.
Wie verhindere ich, dass das Fondue gerinnt oder klumpt?
Erhitze den Käse nicht zu stark nur auf kleiner Flamme. Nimm einen Weißwein mit ordentlich Säure, rühre langsam und gib Speisestärke zur Bindung hinzu, um eine glatte Creme zu erhalten.
Kann ich Reste aufbewahren?
Käsefondue wird am besten sofort verzehrt, da es beim Abkühlen eindickt.
Wie mache ich es alkoholfrei?
Ersetze Weißwein durch alkoholfreien Wein oder Apfelcidre; Kirschwasser weglassen.






Wir haben das Fondue am 24. Dezember nach Rezept gemacht. Wir verwendeten Gruyere und Emmentaler. Es war gelungen, nur bei der Zugabe der Speisestärke bildeten sich in der Herstellung einige Klumpen. Ich glaube hier empfiehlt es sich, diese von Hand langsam einzustreuen oder zuerst mit etwas Wein vermischen (wir hatten auf das Kirschwasser verzichtet).
Mein Mann und ich haben das Fondue genau nach Rezept gemacht, echten Appenzeller und steirischen Bergkäse verwendet, dazu alkoholfreien Chardonnay, es war köstlich und die Konsistenz perfekt!
Auch unsere Söhne waren begeistert, besonders aber mein Mann und der ist ein waschechter Schweizer 😉