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Himmlische Stachelbeermarmelade

Stachelbeermarmelade-rezept
4.9 von 38 Bewertungen
45 Minuten
1.25 Liter
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Stachelbeermarmelade ist eine von Omas Lieblingskonfitüren. Die grüne süß-saure Frucht ist perfekt für eine aromatische Marmelade. Wir zeigen dir, wie du diese Köstlichkeit und Variationen selbst zubereiten kannst.

Grundsätzlich kannst du jede Stachelbeersorte verwenden, egal ob weiß, grün oder rot. Am süßesten sind die großen Früchte, geschmacklich komplexer die kleinen.

Saison für Stachelbeeren ist in Europa von Mai/Juni bis September.

Die Vorbereitung

Wasche deine Stachelbeeren vor der Verarbeitung sorgfältig und entferne alle Stiele. Stachelbeeren enthalten von Natur aus viel Pektin, das für das Gelieren verantwortlich ist. Du musst deiner Stachelbeerkonfitüre also nicht unbedingt Pektin zugeben. Nur, wenn es besonders schnell gehen soll, nutze Gelierzucker.

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Variationen für deine Marmelade

Du kannst deine Stachelbeerkonfitüre mit anderen Früchten kombinieren. Dadurch, dass Stachelbeeren viel Pektin enthalten, kannst du sie gut mit pektinarmem Obst mischen.

Probiere es doch mal mit folgendem Obst, dass du einfach mitkochst:

  • Stachelbeeren und Banane
  • Stachelbeeren, Vanille und Minze
  • Stachelbeeren, Johannisbeeren oder andere Waldbeeren
  • Farblich besonders schön ist Stachelbeermarmelade mit grüner Kiwi
  • Statt Weißwein passen auch Cognac oder Weinbrand gut.
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Haltbarkeit und Lagerung

Für eine lange Haltbarkeit von bis zu einem Jahr muss deine Marmelade in keimarme Gläser abgefüllt und luftdicht verschlossen werden. Lagere sie kühl und dunkel. So erhält sich nicht nur der Geschmack, sondern auch die schöne Farbe. Geöffnet solltest du deine Stachelbeermarmelade innerhalb von etwa 2 Wochen aufbrauchen. Benutze zur Entnahme immer sauberes Besteck, so reduzierst du die Keime im Glas.

Probiere auch Stachelbeersoße zu Geflügel, Stachelbeertörtchen mit Baiser oder eines unserer anderen Stachelbeerrezepte.

Himmlische Stachelbeermarmelade

Gesamtzeit45 Minuten
Portionen1.25 Liter

Zutaten

Ohne Gelierzucker

  • 1 kg Stachelbeeren
  • 800 g Zucker
  • ½ Packung Vanillinzucker
  • 1 Zitrone
  • 300 ml Wasser, 400 ml ohne Wein
  • 100 ml Weißwein, optional

Mit Gelierzucker

  • 1 kg Gelierzucker 1:1, anstatt normalem Zucker

So wird’s gemacht
 

  • Wasche die Stachelbeeren gründlich und entferne alle Stiele. Wenn du feine Marmelade machst und die Früchte durch ein Sieb streichst, brauchst du diese nicht entfernen. Halbiere größere Beeren, kleinere können ganz bleiben. Presse eine Zitrone aus und fange den Saft auf.
  • Gib die Stachelbeeren mit dem Zitronensaft und dem Wasser in einen Topf. Wenn du Weißwein oder anderen Alkohol hinzugibst, gieße ihn ebenfalls an, wenn nicht, füge die gleiche Menge Wasser extra hinzu. Lasse alles bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten lang köcheln. Die Beeren sollen richtig weich sein und bereits anfangen, zu gelieren.
  • Für feine Marmelade ohne Kerne streiche die Mischung jetzt durch ein feines Sieb in einen Topf.
  • Füge jetzt Zucker und Vanillinzucker hinzu und rühre gut um. Koche alles noch einmal für etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze, rühre ab und zu um. Die Marmelade sollte gut eindicken. Bedenke, dass sie beim Abkühlen noch weiter verdickt.
  • Mache jetzt die Gelierprobe: Gib einen Teelöffel voll Stachelbeermarmelade auf einen kühlschrankkalten Teller. Wenn du mit dem Finger durch die Marmelade streichst und sie eine Haut bildet, die nicht sofort zurückfließt, ist sie fertig.
    Sonst lasse deine Marmelade noch ein paar Minuten weiterkochen.
  • Fülle die heiße Marmelade sofort in saubere Gläser und verschließe sie fest. Lasse die Gläser an einem kalten Ort möglichst schnell herunterkühlen, so entsteht ein festeres Vakuum.
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Nährwerte100 g
Kalorien350 kcal
AutorSusanneSusanne Queck

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Susanne Queck

Susanne Queck

Als Köchin, Rezeptentwicklerin und Fachautorin mit über 15 Jahren Erfahrung sorge ich bei Oma Kocht dafür, dass traditionelle Rezepte in die moderne Zeit übersetzt werden. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten. Zum Autorenprofil.

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3 Kommentare
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Hallo, ich bin dazu übergegangen, Konfitüre im Sommer in kleinen Portionen frisch zuzubeteiten.
Stachelbeeren in einen großen Topf geben, sodass der Boden bedeckt ist.
Auf kleiner Flamme mit Deckel garen, bis Saft austritt. Ggf. anfangs mal schütteln.
Deckel entfernen und einige Minuten kochen.
Fertig.
Inspiriert durch Pflaumenmus, bei dem ja kein Zucker zugefügt wird, mache ich das mittlerweile mit allem reifen Obst so.
Soll es länger haltbar sein, dann koche ich es zusätzlich für 10 Minuten in kleinen Weckgläsern im Einkochtopf ein.

5 Sterne
Ich habe versucht, die Stachel- (und Johannis-)beeren vor dem Einkochen einzufrieren, weil ich sie nach der Ernte nicht sofort verarbeiten konnte. Es hat wunderbar funktioniert! Nach dem Auftauen konnte ich die Beeren ohne Aufkochen durch die Flotte Lotte drehen und habe somit Kerne und Schalen entfernt und Vitamine erhalten.

Liebe Lisa, das ist einen tolle Idee. Das erhält auch die Nährstoffe noch etwas besser. Guter Tipp.