Mandarinen-Schmand-Kuchen

Cremiger Schmandkuchen mit Mandarinen ist Omas Liebling. Dieser Kuchen ist ein Garant für gute Laune und schmeckt eigentlich Jedem. Fein-buttriger Mürbeteig mit einem sahnigen Topping aus Schmand und Mandarinen. Probiere unser Rezept gleich aus.

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Bild: shutterstock.com/Lesya Dolyuk

Welche Mandarinen nehmen?

Der Einfachheit halber werden für diesen schnellen Kuchen Mandarinen aus der Dose genommen. Tropfe sie vorher gut ab. Du kannst den Schmandkuchen natürlich auch mit frischen Mandarinen backen. Schäle sie dazu und filetiere sie, so dass du nur das reine Fruchtfleisch hast.

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Auch Orangen eignen sich gut und mit einer Prise Zimt verleihst du deinem Kuchen gleich eine weihnachtliche Note!

Mürbeteig mit oder ohne Backpulver

In einigen Rezepten liest man immer wieder, dass Mürbeteig Backpulver enthält. Im Grunde braucht es kein Backpulver für Mürbeteig, es war traditionell nicht dabei. Mürbeteig soll nicht stark aufgehen und eher knusprig werden.

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Bild: shutterstock.com/Jamie Rogers

Erst mit der Erfindung und Verbreitung des Backpulvers durch eine große deutsche Lebensmittelfirma, die mit “Dr.” beginnt, fand sich Backpulver in immer mehr Rezepten wieder. Cleveres Marketing könnte man sagen.

Jedoch: Wenn du einen dicken Boden aus Mürbeteig hast, lockert ein wenig Backpulver diesen durchaus etwas auf. Es bleibt dir also überlassen, ob du unserem Rezept welches hinzufügst oder nicht. Ein halber Teelöffel genügt hier.

Dekoration und Topping

Wir mögen unseren Mandarinen-Schmandkuchen ohne Tortenguss und belegen ihn nach dem Backen sogar noch mit ein paar ungebackenen Mandarinen aus der Dose. Du kannst aber auch hier deinem Geschmack folgen und ohne Weiteres nach dem Abkühlen eine Schicht klaren Tortenguss über den Kuchen geben.

Lasse ihn dazu am besten in der Form oder auf dem Blech auskühlen. Du kannst auch eine feine Schicht Sahne oder Orangen-Buttercreme daraufgeben.

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In kleinerer Backform kannst du die Ränder weiter hochziehen.

Mache einen Blechkuchen daraus

Wenn du deinen Kuchen lieber als Blechkuchen backen willst, kannst du dies natürlich auch tun. Hierzu musst du die Zutaten gemäß der Größe deines Backbleches umrechnen. Hier findest du eine Backform-Umrechnungstabelle.

In der Regel verkürzt sich auch die Backzeit etwas.

Nach dem Backen

Der leckere Mandarinen-Schmand-Kuchen schmeckt am besten, wenn er ein paar Stunden durchziehen durfte. Stelle ihn dazu aber kühl. Auf jeden Fall sollte er vor dem Auftragen von Tortenguss komplett ausgekühlt sein.

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Lagerung und Haltbarkeit

Wie lange kann man einen nun Schmandkuchen essen? Nach dem Backen ist er im Kühlschrank abgedeckt bis zu 4 Tage haltbar. Nimm ihn 30 Minuten vor dem Servieren aus heraus, damit er etwas temperieren kann.

Auch zum Einfrieren eignet sich der Kuchen. Friere ihn am besten in einzelnen Stücken ein, so lassen sich diese leichter entnehmen. Zum Verzehr nimm die Schmandkuchenstücke aus dem Kühlfach und lasse sie bei Zimmertemperatur auftauen.

Probiere auch den Fantakuchen, Käsekuchenmuffins mit Mandarinen oder Mandarinen-Quarkkuchen.

Das Rezept

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Omas Mandarinen-Schmand-Kuchen

4.85 von 32 Bewertungen
Portionen 14 Stücke
Kalorien 406 kcal
Gesamtzeit 2 Stunden

Zutaten
 

Für den Mürbeteig:

  • 300 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 1 Ei

Für den Pudding:

  • 2 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 500 ml Milch
  • 100 g Zucker

Für die Schmandfüllung:

  • 700 g Schmand, Raumtemperatur
  • 75 g Zucker
  • ½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 500 g Mandarinen aus der Dose, Abtropfgewicht
  • 1 Päckchen Tortenguss, klar, optional

Anleitungen
 

  • Zuerst wird der Pudding gekocht, da er abkühlen muss. Nimm 4 Esslöffel der Milch ab und vermische sie kalt mit dem Puddingpulver. Die restliche Milch und der Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
  • Gib dann das kalt angerührte Puddingpulver hinzu und rühre es mit dem Schneebesen schnell unter. Sobald alles vermischt ist, nimm den Topf von der Hitze. Der Pudding soll sehr dick sein, da er für die Füllung halten soll.
  • Reibe die Schale einer Bio-Zitrone fein ab.
  • Fülle den Pudding in eine Schüssel um. Gib eine Lage Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche des Puddings um eine Hautbildung zu vermeiden. Lasse ihn gut abkühlen.
  • In der Zwischenzeit mache den Mürbteig. Stelle sicher, dass die Butter kalt ist, die anderen Zutaten können Zimmertemperatur haben. Vermische alle Zutaten und knete die Butter stückchenweise hinein. Bringe alles so zu einem glatten Teig und forme eine Kugel. Wickele diese in Folie ein und stelle den Mürbeteig für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  • Heize in der Zwischenzeit den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze (160° C Umluft) vor.
  • Verrühre den Schmand in einer Schüssel mit dem Zitronenabrieb und dem Zucker. Gib eine Prise Salz hinzu. Nun kommt der abgekühlte Pudding nach und nach hinein. Stelle die Mischung bis zur Verwendung in den Kühlschrank. .
  • Fette die Springform ein und bestäube sie mit Mehl.
  • Nimm dann den Teig nach der Ruhezeit aus dem Kühlschrank und rolle ihn auf einer bemehlten Oberfläche auf etwa 34 cm Durchmesser aus. Lege nun den Boden deiner Springform sorgfältig damit aus. Drücke den Teig an den Rändern entlang und ziehe die Ränder gleichmäßig hoch.
    Dort hinein kommt gleich unsere Füllung.
  • Nimm die Schmandcréme und gieße sie komplett auf den Boden.
    Lasse die Mandarinen abtropfen und fange den Saft auf. Die Mandarinen verteile gleichmäßig auf der Schmandcréme.
  • Backe deinen Mandarinen-Schmand-Kuchen für 60 bis 70 Minuten. Decke ihn nach der Hälfte der Zeit lose mit Backpapier ab.
  • Mache danach eine Stäbchenprobe: Wenn ein Holzstäbchen aus der Mitte sauber ohne flüssige Teigreste herauskommt, ist dein Kuchen fertig. Wenn nicht, backe ihn noch ein paar Minuten weiter.
  • Nimm ihn aus dem Ofen und lasse ihn 15 Minuten lang in der Form abkühlen, bevor du ihn herausnimmst.
  • Wenn du einen Tortenguss darübergeben willst, rühre diesen nach Packungsanleitung mit dem Mandarinensaft an, dann glänzt er schön.
  • Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er etwas ziehen darf. Stelle ihn also für einige Stunden, am besten über Nacht kalt.
TagsMürbeteig, Winter
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