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Selbstgebackenes, helles Toastbrot

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4.9 von 52 Bewertungen
2 Stunden
6 Personen
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Toastbrot besticht durch seine Fluffigkeit und nach dem Toasten mit einer feinen Kruste. Du kannst es super-einfach selbst backen und dann bei Bedarf einfrieren. Wir sagen dir mit unserem rezept und den Tipps, wie es geht.

Tipps für ein gutes Ergebnis

Du kannst Toastbrot mit normalem 405 oder 550er-Weizenmehl backen. Aber auch Dinkelmehl klappt sehr gut. Kaufe am besten Biomehl. Toastbrot wird, anders als andere Weißbrote, mit einem hohen Anteil an Milch hergestellt. Das macht den besonders weichen Geschmack aus. Du kannst Kuhmilch auch mit Pflanzenmilch ersetzen. Je mehr Milch du im Gesamtanteil der Flüssigkeiten einsetzt, desto weicher wird das Brot. Butter sorgt für den unvergleichlichen Toastgeschmack, auf den du bei selbstgemachtem Toastbrot nicht verzichten musst.

Tipps & häufige Fehler beim Brotbacken

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Besonders lecker als Käsetoast aus der Pfanne oder dem Sandwichmaker.

Die beste Lagerung

Fertig gebackenes Toastbrot kannst du wie gekauftes Toastbrot auch trocken ein paar Tage verschlossen lagern. Da es getoastet wird, geht das auch im Kühlschrank. Du kannst es aber auch in Scheiben schneiden und in einer Tüte einfrieren. So ist es bis zu 3 Monaten haltbar.

Der Vorteil: du musst es vor dem Toasten nicht extra auftauen. Nimm es einfach aus dem Gefrierfach und stecke es gleich in den Toaster.

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Welche Backform?

Typischerweise ist Toastbrot viereckig. Du kannst es in einer leicht gefetteten Kastenform backen. Diese sind aus Silikon oder Metall erhältlich.

Frische Hefe statt Trockenhefe

In unserem Rezept nutzen wir Trockenhefe statt frischer Hefe. Du kannst aber auch ohne Probleme frische Hefe nehmen. Ersetze hierbei eine Packung Trockenhefe (7 g) mit einem halben Würfel (21 g) frischer Hefe. Rühre diese erst in etwas handwarmer Milch an und lasse sie 10 Minuten gehen, bevor du sie weiterverwendest.

Probiere auch unsere Toasties, das hausgemachte Weißbrot, leckeres Karottenbrot oder unser deftiges 100% Roggenbrot.

Selbstgebackenes, helles Toastbrot

Zubereitungszeit2 Stunden
Gesamtzeit2 Stunden
Menge6 Personen

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl, Type 550
  • 150 ml Wasser, handwarm
  • 150 ml Milch
  • 40 g Butter
  • 1 Packung Trockenhefe , entspricht 7g
  • 5 g Salz
  • 5 g Zucker

So wird’s gemacht
 

  • Das Mehl mit der Milch, dem Wasser, Salz, Zucker, weicher Butter und einem Päckchen Trockenhefe vermischen. Knete den Teig für 7–9 Minuten gut durch.
  • Bei Bedarf gib noch etwas lauwarmes Wasser hinzu, damit er schön weich wird. Du kannst den Geschmack deines Brots etwas variieren. Mit etwas weniger Salz und etwas mehr Milch und Zucker wird das Brot süßlicher.
  • Lasse den Teig in einer großen Schüssel abgedeckt 2 Stunden an einem warmen Ort gehen. Danach noch einmal gut kneten.
  • Nun den Teig in eine gefettete Kastenform geben und noch einmal für 45 an einem warmen Ort weiter aufgehen lassen.
  • Heize in der Zwischenzeit den Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze, 200 °C Umluft) vor. Gib Wasser in eine feuerfeste Schale oder ein Ofenblech und stelle es auf den Ofenboden.
  • Gib nun das Toastbrot in seiner Kastenform hinein. Backe das Toastbrot für 7 Minuten bei 220 ° C. Regele dann die Temperatur um 20° auf 200 °C herunter und backe das Brot weitere 40 Minuten.
  • Nimm es danach aus dem Ofen und lasse es auskühlen. Guten Appetit!
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Das brauchst du:

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Nährwerte100 g
Kalorien278 kcal
Kohlenhydrate58 g
Fett 5 g
AutorSusanneSusanne Queck

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Schlagwörter:
Susanne Queck

Susanne Queck

Als Rezeptentwicklerin, Fachautorin und Expertin für Ernährungskunde mit über 15 Jahren Erfahrung sorge ich bei Oma Kocht dafür, dass traditionelle Rezepte in die moderne Zeit übersetzt werden. Mein Anliegen ist es, sie sowohl für erfahrene Hobbyköche als auch Einsteiger verständlich aufzubereiten. Zum Autorenprofil.

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4 Kommentare
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Ein ganz tolles Rezept . Ganz einfach und ganz lecker .

Dinkelmehl ist sicher nicht glutenfrei

In Dinkel ist sogar mehr Gluten enthalten,aber es unterscheidet sich chem. von dem in Weizen und ist deswegen für viele besser verträglich.
Meine Glutenunverträglichkeit ist verschwunden,seit ich regelmäßig Natto und fermentierte,nicht pasteurisierte Nahrungsmittel zu mir nehme – nur so als lieb gemeinter Tip.

Hallo Renate, nein, das ist es nicht.