Unser Original-Rezept für Vanillekipferl mit Walnüssen ist eine Wiener Variante, die von den Konditoren heute noch so gebacken wird. Bei uns findest du auch eine erprobte Variante mit Mandeln, die für eine zarte Marzipannote sorgt.
Wiener Vanillekipferl – das Original und seine leckerste Variante
Zutaten
- 280 g Weizenmehl, Type 405, gesiebt
- 1 Vanilleschote, ganz
- 200 g Butter, ungesalzen
- 90 g Puderzucker, gesiebt
- 100 g gemahlene Walnüsse, oder Mandeln
- 150 g Puderzucker
So wird’s gemacht
- Schütte das gesiebte Mehl und die geriebenen Nüsse in eine Schüssel. Schneide die kalte Butter in kleine Stücke und gib sie dazu. Schlitze die Vanilleschote seitlich auf und kratze das Mark ebenfalls mit hinein. Vermische nun zuerst die Butter mit dem Zucker schön und gib dann nach und nach die Mehl-Walnussmischung hinzu. Knete alles zügig gut durch. Der Teig soll am Ende bröselig sein.
- Forme ihn zu einer festen Kugel und lege diese für 60 Minuten in den Kühlschrank zum rasten. Wecker stellen
- Heize danach den Ofen auf 200° C (Ober-7Unterhitze / 180° C Umluft) vor. Lege Backpapier auf ein oder zwei Backbleche.
- Teile die Teigkugel auf einer bemehlten Fläche mit dem Teigschaber in gleichmäßige Stücke und rolle diese zu dicken "Würsten" mit etwa 1 cm Durchmesser aus.Diese Stränge nun weiter in kleine Stücke zerteilen und aus diesen mit der Hand die Kipferl formen.
- Lege diese Vanillekipferl mit etwas Abstand auf die Bleche und backe sie im Ofen für 12 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie anfangen zu bräunen. Wecker stellen
- Vermische in der Zwischenzeit eine weitere Packung Vanillinzucker mit 200 g Staubzucker (Puderzucker).
- Nimm die Kipferl aus dem Ofen und lasse sie auf dem Blech etwas abkühlen. Wälze oder bestreue die noch warmen Vanillekipferl nun mit der Zuckermischung und lege sie in eine luftdichte Keksdose oder ein Einweckglas.
Das brauchst du:
- Rührschüssel
- Backblech
- Teigschaber
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Vanillekipferl richtig formen
Die Kipferlform entsteht, wenn du den Teig zuerst zu 1 bis 2 Zentimeter dicken “Würsten” rollst, dann in etwa drei Zentimeter lange, spitz zulaufende Abschnitte teilst und mit den Händen sichelförmig formst. Dabei sollten deine Hände immer möglichst kühl sein, damit der Teig nicht zu warm wird und zerläuft. Anschließend muss das mit Backpapier ausgelegte Backblech sofort in den vorgeheizten Ofen geschoben werden.
Faule können auch ein Kipferl-Blech kaufen. Da wird der Teig einfach mit einem Schaber über die Fläche das Bleches gestrichen und die Kipferl formen sich automatisch. Nach dem Backen werden sie aus der Form “geschubst” und können mit Puderzucker bestäubt werden.

Kipferl aufbewahren
SOS – Typische Fehler und die Lösung
Tipp zur Lagerung. Sauerstoff lässt die Plätzchen hart werden. Die abgekühlten Kipferl werden deshalb am besten sofort in luftdichte Dosen verstaut. So richtig gut werden sie so verpackt eine Woche nach dem Backen, denn dann hat der Puderzucker das Gebäck richtig weich werden lassen.
Probiere auch die Nougatkipferl mit Schokolade, Schoko-Haselnussplätzchen oder mürbe Heidesand-Plätzchen.











