Heize eine Pfanne ohne Fett auf dem Herd vor. Wenn sie hei ist, gib die Pinienkerne hinein und röste sie trocken (also ohne Fett) für 1 bis 2 Minuten an. Rüttele die Pfanne zwischendurch, damit sie rundherum rösten. Gib sie dann auf ein Küchenpapier oder Teller und lasse sie abkühlen. Dann werden sie in einer Küchenmaschine oder Häcksler grob gehackt. Sie sollen noch leicht stückig sein.
70 g Pinienkerne
Reibe den Parmesankäse mit der feinen Seite einer Raspel.
100 g Parmesan
Wasche den Bärlauch gut ab und tupfe ihn trocken. Schneide die dicken unteren Stiele ab. Nun kannst du den Bärlauch hacken und im Mixer pürieren.
200 g Bärlauch
Gib das Bärlauchpüree in eine Schüssel. Mit dem Salz würzen und den beiden Ölen übergießen.
2 EL Olivenöl, ½ TL Salz, ½ TL Kürbiskernöl
Es kann sein, dass du etwas mehr oder weniger Olivenöl brauchst. Es kommt darauf an, wie geschmeidig dein Pesto sein soll.
Spüle nun kleine Gläser mit kochendem Wasser aus, lasse sie für ca. 10 Minuten mit dem Wasser drin stehen und trockne sie danach ab. Nun kannst du das fertige Bärlauchpesto einfüllen, verschließen und kühl stellen. Achte darauf, dass beim EInfüllen keine Luftblasen entstehen.
Kleine Gläser bieten sich an, wenn nicht sofort alles verbraucht wird.
Notizen
Durch die Pinienkerne ist das Pesto nur begrenzt haltbar. Wenn du diese sowie den Parmesan weglässt, kannst du es sogar mehrere Jahre aufheben, vorausgesetzt du lagerst es dunkel. Ich decke meine mit einem Küchenhandtuch ab. Röste die Pinienkerne unbedingt in einer trockenen Pfanne an. Das verleiht verstärkt ihren nussigen Eigengeschmack und bringt so mehr Aroma in dein Pesto.