Tipps für die Einrichtung deiner Wunschküche

Eine tolle Küche begeistert natürlich besonders leidenschaftliche Köche, doch eigentlich sehen die meisten gerne eine schöne Küche in ihrer Wohnung. Aber wie wird so eine Küche geplant und worauf ist allgemein zu achten? Dieser Artikel zeigt dir die besten Tipps.

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Küche planen: Was ist zu beachten?

Wenn du im Süden Deutschlands wohnst, solltest du dir vor dem Kauf, zum Beispiel vor dem Gang in ein gutes Küchenstudio in München, ein wenig Gedanken über deine Wunschküche machen. Nicht alle Möglichkeiten sind realisierbar, denn wenngleich Kochinseln fast schon als ein Must-have gelten, so passen sie nicht in kleine Räume und sind nicht immer praktisch.

Folgende Aspekte gilt es zu beachten:

  • Raumgröße/Raumschnitt:
    Wie groß ist der Raum und wie ist er geschnitten? Während L-Küchen noch relativ platzsparend sind, muss bei einer U-Küche der Raum groß genug sein. Eine einfache und einseitige Küchenzeile ist natürlich für kleine Küchenräume das Nonplusultra.
  • Nutzung:
    Wie wird die Küche letztendlich genutzt? Hier stellt sich besonders die Frage nach der Essmöglichkeit. Soll eine Essecke mit hinein oder doch eher nur ein kleiner Tisch für das Frühstück. Hier gilt es, die eigenen Gewohnheiten zu kennen und einzubeziehen.
  • Allgemeiner Stil:
    Entscheide dich auch für den Stil der Küche. Dies wird dazu beitragen, das Design, die Oberflächen und die Geräte einzugrenzen.
  • Arbeitsablauf:
    Beim Kochen haben sich bestimmte Anordnungen bewährt. Herd, Spüle und Kühlschrank sollten aus Effizienzgründen beispielsweise, wenn möglich, in einem Dreieck angeordnet sein.
  • Ausreichend Stauraum:
    Plane genügend Stauraum für alle Bedürfnisse ein. Es sollten sowohl obere als auch untere Schränke vorhanden sein und, wenn möglich, auch eine Speisekammer.
  • Oberflächenmaterialien:
    Entscheide dich für strapazierfähige Oberflächenmaterialien, die Flecken, Schnitte und Spritzer aushalten: Fliesen-, Laminat- oder Steinböden sind ideal, während Aufkantungen aus Glas oder Metall einen zusätzlichen Akzent setzen können.
  • Energieeffizienz:
    Installiere energieeffiziente Geräte, um auf lange Sicht Stromkosten zu sparen.
  • Beleuchtung:
    Berücksichtige auch die Beleuchtung in der Küche. Eine gute Arbeitsbeleuchtung ist wichtig für die Vorbereitungsbereiche, während die Umgebungsbeleuchtung rund um Tisch und Sitzecke eher eine warme und einladende Atmosphäre schaffen soll.
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Gemütlicher Esstisch

Dies ist die Basis der Küchenplanung.

Küchengeräte: für kulinarische Kreativität

Welche Küchengeräte benötigt werden, hängt letztendlich von jedem selbst und auch vom Geldbeutel ab. Natürlich beinhaltet die Küche Herd, Ofen, Kühlschrank und eine Spüle, doch in welcher Form diese Geräte eingebaut werden und durch welche Geräte sie ergänzt werden, muss jeder für sich entscheiden.

Praktisch sind höher eingebaute Backöfen. Nicht nur im Alter sind sie komfortabler, auch Hobbyköche wissen es zu schätzen, nicht in der Hocke oder auf Knien vor dem Backofen zu sitzen. Ob eine Mikrowelle einbaut oder benötigt wird, ist Ermessenssache.

Ein Geschirrspüler ist heutzutage Standard, die meisten Menschen, die darauf verzichten, bereuen ihre Entscheidung nach relativ kurzer Zeit.

Der Kühlschrank muss auch kein Einbaugerät sein. Letztendlich sind freistehende Kühlschränke sinnvoller, da die Stellmöglichkeiten wesentlich größer sind. Außerdem lassen sich solche Geräte leichter ersetzen.

Tipp:
Zum Besuch des Küchenstudios ist es sinnvoll, bereits einen Grundriss mit den Maßen, Türen und Fenstern des Raums mitzunehmen und zugleich ungefähr einzuzeichnen, wo die Wasser- und Herdanschlüsse liegen.

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Welche Möbel dürfen es sein?

Die Möblierung der Küche hängt, wie erwähnt, direkt mit Geschmack und Raumbeschaffenheit zusammen. Typische Schrankarten sind:

  • Unterschränke
  • Hochschränke
  • Oberschränke
  • Aufsatzschränke
  • Besondere Küchenschränke, wie Eckschränke oder Ausziehschränke

Es sollten zumindest Hochschränke, Unterschränke und ein paar Schubladen in deiner neuen Küche vorhanden sein. Den Rest machen Arbeitsfläche und Essareal aus.

Übrigens: Wer noch einen kleinen Küchentisch oder eine Theke wünscht, der kann meist Reste der Arbeitsplatte dafür verwenden. So sieht alles aus, wie aus einem Guss, außerdem spart die Resteverwertung Geld.

Weitere Tipps

  • Achte darauf, dass du genügend Arbeitsfläche für die Vorbereitung und das Kochen hast. Hier wird oft zu wenig geplant. Arbeitsfläche brauchst du auf jeden Fall auch neben der Spüle.
  • Stelle den Herd in der Nähe eines Fensters auf, um natürliches Licht und Belüftung zu gewährleisten.
  • Stelle deine Spüle so auf, dass sie leicht zu reinigen ist und du gut heran kommst.

Fazit

Eine gut geplante Küche benötigt Zeit. Wer sich in seiner bisherigen Küche ständig über etwas ärgert, der weiß genau, was bei der neuen Küche geändert werden muss. Wichtig ist aber auch, ein gutes Küchenstudio zu suchen. Meist wird die Küche vom Studio aus vor Ort ausgemessen, sodass sichergestellt ist, dass hinterher alles passt. Viele Katalogküchen der Studios lassen sich übrigens durchaus abändern und an die eigenen Bedürfnisse anpassen.


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