Amerikaner - Original Rezept mit Hirschhornsalz | Oma Kocht

Amerikaner – Original Rezept mit Hirschhornsalz

0 1
Amerikaner – Original Rezept mit Hirschhornsalz

Teile dies mit deinen Freunden:

Du kannst auch einfach diese Web-Adresse kopieren und weitersagen

Zutaten

Wie viele Portionen?
250 g Weizenmehl
200 g Puderzucker
100 g Margarine
100 g Zucker
2 Stück Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
7 EL Milch
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
5 g Hirschhornsalz

Infos zum Nährwert

200
Kalorien
30 g
KH
8 g
Fett

Zutaten

Omas Küchengeheimnis

Teilen

Amerikaner gehörten in den sechziger Jahren zum beliebtesten Kleingebäck. Dieses Gebäck wird mit einem festen Rührteig gebacken. Sie werden auch Sandbrötchen oder Ammonplätzchen genannt. Unser Rezept für Amerikaner ist ein zeitloser Klassiker und bis heute uneingeschränkt lecker.

Direkt zum Rezept

Woher kommt der Name “Amerikaner”?

Amerikaner haben nichts mit dem Bewohnern des amerikanischen Kontinents zu tun. Das Backtriebmittel macht sie zu einem besonderen Gebäck. Der ursprüngliche Name der Leckerei war nämlich Ammonikaner, da das enthaltene Lockerungsmittel Ammonium war. Im Laufe der Zeit verwischte der Name immer mehr und aus dem Ammonikaner wurde der Amerikaner.

Was macht das Gebäck so besonders?

Amerikaner sind besonders locker und lange haltbar. Das liegt daran, dass sie mit Hirschhornsalz anstatt Backpulver gebacken werden. Gebäck mit Hirschhornsalz bleibt in einer luftdichten Dose sehr lange frisch und haltbar. Damit sind sie das ideale Gebäck für Festtage, Urlaub oder als Geschenk. Auch in der DDR war das Rezept sehr beliebt, da die Zutaten einfach zu bekommen waren.

Original Amerikaner mit Hirschhornsalz gebacken

Hirschhornsalz wird chemisch hergestellt und kann unbedenklich verzehrt werden, auch wenn der Ammoniakgeruch etwas streng ist. Er verfliegt jedoch nach dem Backen schnell. Wer Bedenken hat, nimmt alternativ Weinstein-Backpulver. Damit sich Hirschhornsalz im Teig besser verteilt, wird er in wenig Wasser oder Milch aufgelöst und dem Teig zugegeben.

Der Teig in unserem Rezept reicht für 10 bis 12 Amerikaner.


Zutaten

Wie viele Portionen?
250 g Weizenmehl
200 g Puderzucker
100 g Margarine
100 g Zucker
2 Stück Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
7 EL Milch
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
5 g Hirschhornsalz

Zubereitung

1
Fertig

Teig vorbereiten

Schlage die flüssige Margarine cremig und verrühre die Eier einzeln darin. Anschließend den Zucker, Vanillezucker und Milch hinzufügen. Wenn du alles gut verrührst hast, gibst du Weizenmehl und das Puddingpulver dazu.

Das Hirschhornsal löst du in Wasser oder Milch und gibst es ebenfalls zum flüssigen Teig. Lass dich von dem unangenehmen Geruch dabei nicht stören, der verfliegt.

Heize den Backofen auf 170°C Heißluft vor.

2
Fertig

Backblech vorbereiten

Nimm ein Kuchenblech und lege es mit Backpapier aus.

Streue etwas Mehl auf einen Teller und bestäube zwei Esslöffel damit, damit der Teig nicht am Löffel kleben bleibt. Mit den Esslöffeln verteilst du nun gleichmäßig kleine Teighäufchen auf das Kuchenblech. Du musst viel Platz dazwischen lassen, sie gehen sehr auseinander.

3
Fertig

Amerikaner backen

Schiebe das Backblech in den vorgeheizten Backofen bei 170 °C auf der mittleren Schiene.

Etwa 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Nach dem Backen auskühlen lassen.

4
Fertig

Zuckerguss zubereiten

Verrühre 200 g Puderzucker mit etwas Milch zu einem festen Guss an und bestreiche die untere flache Seite damit.

Redaktion

Bei Oma Kocht sorgen Susanne und Marc dafür, dass nostalgische Foodies auf ihre Kosten kommen. Mit Begeisterung sammeln wir traditionelle Rezepte und ihre Neuinterpretationen. Sieh dir doch auch unseren Pinterest-Kanal an. Wir freuen uns, wenn du Oma Kocht folgst.

Gebackene äpfel Rezept
zurück
Herrliche Apfelringe in Bierteig mit zwei Soßen
Hirschraten auf dem Teller
weiter
Hirschbraten – legt Oma in eine Marinade
Gebackene äpfel Rezept
zurück
Herrliche Apfelringe in Bierteig mit zwei Soßen
Hirschraten auf dem Teller
weiter
Hirschbraten – legt Oma in eine Marinade

2 Kommentare Kommentare verbergen

Teile deine Erfahrungen mit diesem Rezept