Pilze im Körbe

Gastbeitrag von Kerstin Schuster

15.09.2018

Pilze suchen und Omas geheime Pilzrezepte ausprobieren

Die Pilz-Saison hat begonnen, viele Pilzsucher schauen vergeblich nach den Waldpilzen aus, die sie kennen. Spärlich sieht es in vielen Regionen Deutschlands derzeit mit dem Pilzbestand aus. Nun ja, der Sommer war zu heiß und viel zu trocken. Es gibt spezielle Speisepilze, die sonst eher verschmäht werden, weil sie nicht sonderlich bekannt sind und fälschlicherweise für Giftpilze gehalten werden. Wenn ihr diese Sorten kennt, könnt ihr schmackhafte Pilzgerichte daraus zaubern. Im Prinzip können ganzjährig Pilze gesammelt und zubereitet werden. 

Die Guten ins Körbchen – die Bösen im Wald lassen

Bei der Pilzsuche müsst ihr sehr genau hinschauen, denn einige der essbaren Pilze haben gefährliche Doppelgänger. So gesehen sind alle Pilze genießbar, manch ein Exemplar jedoch nur einmal. Danach kann es zu spät sein, Pilzvergiftungen können tödlich enden. Warum schreibe ich das so explizit? Weil es für unkundige Pilzsammler schwierig ist, die Pilzarten zu bestimmen und die Guten von den Bösen (Giftigen) zu unterscheiden. 

Es sei denn, ihr habt einen praktischen Pilzratgeber im Gepäck. Ach, ihr habt das Smartphone dabei, da könnt ihr schnell mal googlen. So, so! Schon mal was von „Funklöchern“ gehört? Falls ihr im Wald tatsächlich Handy-Empfang haben solltet, ist das ein echter Glücksfall. Es hat schon Pilzsucher gegeben, die stundenlang im Wald umherirrten, weil sie den Rückweg nicht fanden und keine Hilfe herbei telefonieren konnten. 

Informiert euch besser vorher, welche Waldpilze essbar sind und woran man sie eindeutig identifizieren kann. Oder nehmt vorsichtshalber ein handliches Pilzsachbuch mit. Falls beides nicht zur Debatte steht, lasst im Nachhinein eure gesammelten Waldpilze von einem Pilzfachmann begutachten. Dann könnt ihr sie hernach unbesorgt zubereiten und genießen.

 Omas Pilze – Die Geheimrezepte

Eure Pilzsuche war von Erfolg gekrönt und nun steht ihr vor der Frage: Was mache ich daraus? Vielleicht ein leckeres Pilz-Ragout! Zu Nudeln und Reis passt es hervorragend. Gulasch mit Pilzen ist ebenfalls eine schmackhafte Variante. In dem Buch „Omas Pilze  – Die Geheimrezepte“ findet ihr viele tolle Rezeptvorschläge. Bei der Lektüre handelt es sich, wie sollte es bei der Autorin Alma Marianne Vàlki-Wollrabe auch anders sein, um mehr als ein Pilzkochbuch. 



Wo wachsen Steinpilze? Wann kann man Maronen suchen? Sind Champignons von der Wiese genießbar? Kann ich Pilze einfrieren? Wie konserviere ich Waldpilze? Dürfen Pilzgerichte wieder aufgewärmt werden? Auf viele dieser Fragen findet ihr in Omas Lektüre eine Antwort. Ihr erhaltet tolle Tipps zum Transport, zur Lagerung und findet zudem farbliche Abbildungen verschiedener Pilzsorten.

Ich kann euch „Omas Pilze – Die Geheimrezepte“ nur wärmstens empfehlen!  

https://wohnenundwohlfühlentipps.de/2017/04/wohnen-und-wohlfuehlen-serviert-omas-pilze-geheimrezepte-von-marianne-wollrabe/