Kaffee inn der Tasse

Vor einigen Wochen hätte ich mir nicht die Frage gestellt, ob eine #Kaffeemaschine mit Kapseln die bessere Alternative ist oder eine mit Pads. Als mein treuer Kaffeeautomat jedoch anfing zu streiken, schwante mir nichts Gutes. Zumal der Geschmack des Kaffees seit an zu wünschen übrig ließ. Es half natürlich kein gutes Zureden und mit Entkalken war es in dem Fall auch nicht getan. Gegen die Altersschwäche des Gerätes, vom Hersteller vor 3 Jahren bereits vorprogrammiert, kam nichts mehr an.Als ausgesprochene Kaffeeliebhaberin wollte ich nicht auf den köstlichen Muntermacher am Morgen verzichten. So machte ich mich neulich auf, in die Stadt, um mir anzusehen, was der Handel an Kaffeemaschinen zu bieten hat.

Da war sie plötzlich, die Frage aller Fragen: Kapsel-Maschine oder Kaffeemaschine mit Pads?

Bereits im ersten Geschäft stand ich etwas verloren vor einer großen Auswahl der verschiedensten Kaffeeautomaten. Da gab es ganz normale Maschinen für Filterkaffee, welche für Kapseln und andere für Pads. Schon türmten sich neue Frauen auf. Worin lagen die Unterschiede, sofern es sie gab. Vor allem aber: Wie schmeckt der Kaffee? Bei der Geschmacksfrage musste das Verkaufspersonal passen. Die Beratung in Bezug auf die Funktionalität der Maschinen mit Kapseln und Pads war dafür akzeptabel. Überzeugt war ich jedoch nicht.



Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, die Entscheidung des Kaufes nicht alleine von Fabrikat, Marke oder Optik abhängig zu machen. Auch der Preis interessierte mich zu dem Zeitpunkt herzlich wenig. Ich wollte wissen, wie die verschiedensten Kaffeearten schmeckten. Ob Kapseln besseren Kaffee hervorbrachten, oder Pads für höheren Genuss sorgen. So setzte ich den Einkaufsbummel fort. Im nächsten Geschäft hatte ich mehr Glück. Da standen nicht nur die Kaffeemaschinen säuberlich in Reih und Glied, die auf den ersten Blick alle ziemlich gut aussahen. Ich durfte sogar eine Kaffeeverkostung vornehmen, um Vergleiche ziehen zu können. Das nenne ich doch mal Service!

Die Beraterin bot mir zuerst eine Tasse Kaffee aus der Padmaschine an. Hm, der war gar nicht so übel. Eigentlich sogar richtig lecker. Geschmacklich nahe dran an echtem Filterkaffee. Was wohl daran liegt, dass die Pads in der Maschine nur kurz mit heißem Wasser überbrüht werden. Während ich am Kaffee nippte, erklärte mir die freundliche Dame, dass die Pads alle gleich groß wären. Egal, von welchem Hersteller. Was ich schon einmal ganz praktisch fand. Immerhin kann man so verschiedene Sorten ausprobieren, auch mal günstigere Kaffeepads kaufen. Rein optisch erinnerten mich die Pads an riesige Tabletten. Der Inhalt, erfuhr ich, besteht aus gepressten Kaffeebohnen. Die äußere Hülle aus Zellstoff. Prima, so können die benutzten „Tabletten“ in die Biotonne. Heute ist es wichtiger denn je, an die Schonung der Umwelt zu denken. Die Kaffeepads kamen bei mir schon ganz gut an. Doch ich wollte ja wissen, ob Kapseln oder Pads besser sind und mich nicht vorschnell entscheiden.

Die zweite Tasse Kaffee

Also bekam ich die zweite Tasse mit Kaffee aus dem Kapselgerät serviert. Die Kapseln, die das Kaffeepulver enthalten, sind aus Aluminium und müssen deshalb separat entsorgt werden. Ein Minuspunkt. Der Kaffee selbst war ein kleines Geschmackserlebnis: Er war sehr cremig, frisch und vollmundig, vom Geschmack her fast wie Espresso. Das lag daran, dass die Kapseln erst kurz vor dem Aufbrühen geöffnet werden und das Kaffeepulver bis dahin frisch gehalten wird. Ein Pluspunkt für die Kapseln. Nebenbei wurde mir erklärt, dass das Aroma zusätzlich von der Qualität des eigentlichen Kaffees abhängig sei. Und jene hat ja immer ihren ganz speziellen Preis. Davon abgesehen sind Kapseln grundsätzlich teurer als Pads.

Welche Kaffeemaschine macht das Rennen: die mit den Kapseln oder die mit den Pads?

Resümee: Geschmacklich überzeugten mich beide Kaffeesorten. Das Filterkaffeearoma aus der Kaffeemaschine mit Pads hat mir allerdings mehr zugesagt. Wobei der cremig frische Espressogeschmack auch nicht übel war. Allerdings ist mir richtiger Kaffee lieber als die cremige Variante. Die Pads sind überdies günstiger. Gerade für „Vielkaffeetrinker“ ein wichtiger Aspekt, der bei der Kaufentscheidung der Kaffeemaschine mit bedacht werden muss. Darüber hinaus fand ich gut, dass die Pads, im Gegensatz zu Aluminiumkapseln, umweltfreundlich entsorgt werden können. Schlussendlich habe ich mich also für die Pad-Kaffeemaschine entschieden und diese Entscheidung bis jetzt noch nicht bereut.



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